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FPÖ – Mahdalik/Dvorak: Autofahrerabzocke im Naherholungsgebiet Lobau

SPÖ, ÖVP, Grüne und NEOS wollen Wienern den Naturgenuss vermiesen

Wien (OTS) - Ab März 2022 soll es in Wien ohne Ausnahmen eine flächendeckende, kostenpflichtige Kurzparkzone geben. „Dies wird insbesondere in abgelegenen Gebieten des 22. Bezirk wie beispielsweise in der Lobau mit suboptimaler Anbindung an den öffentlichen Verkehr, zu enormen Probleme führen“, warnt FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik.

So müssten Badegäste in der Lobau und am Entlastungsgerinne bzw. der Donauinsel, welche mit dem eigenen Fahrzeug anreisen, künftig für das Parken bezahlen und das Fahrzeug - zumindest theoretisch - alle zwei Stunden ortsverändern. „Ein untragbarer Zustand, welcher vor allem Familien mit Kindern trifft und deren Badetag in dem Naherholungsparadies verhindert“ berichtet FPÖ-Klubobmann Andreas Dvorak. Dadurch wird es auch zu massiven Umsatzverlusten der Gastronomiebetriebe kommen, die mit weiterem Jobabbau einhergehen.

Aus diesen Gründen beantragte die FPÖ in der vergangenen Sitzung der Donaustädter Bezirksvertretung, die genannten Bereiche von der ganztägigen, kostenpflichtigen Kurzparkzonenregelung auszunehmen. Der Antrag wurde jedoch mit den Stimmen der SPÖ, ÖVP, NEOS und Grüne abgelehnt.

Für den Verkehrssprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Toni Mahdalik, ist dieses Vorgehen eine weitere, reine Geldbeschaffung auf dem Rücken der autofahrenden Bevölkerung Wiens. „Noch bei der von der SPÖ initiierten Volksbefragung von 2013 haben sich zwischen 75 und 83% der Menschen für bezirksspezifische Lösungen in Sachen Parkplatzregelung ausgesprochen. Die SPÖ negiert diese Befragung jedoch komplett, um die Löcher im Säckel zu stopfen. Dass darunter die Lebensqualität der Bevölkerung massiv leidet, wird schlicht ignoriert.“

Die Wiener Stadtregierung schädigt damit Familien und Gastro mit Unterstützung von ÖVP und Grünen. Durch die sinnlose flächendeckende, kostenpflichtige Kurzparkzone wird die Nutzung für Besucher, welche mit dem eigenen Auto anreisen, ohne hohe Kosten unmöglich gemacht. „Wir wollen diesen Irrsinn verhindern und werden weiterhin für die Bevölkerung eintreten“, betonen Mahdalik und Dvorak abschließend.

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