Halbjahres-Leistungsbilanz der Wiener Ordensspitäler - verlässlicher Partner der Stadt in der Pandemie

Bis zu 155 COVID-Betten in der 5. Versorgungsstufe der Stadt. Finanzierungsverhandlungen für 2022 und 2023 haben begonnen.

Wien (OTS) - „Auch im ersten Halbjahr 2021 versorgten die sieben gemeinnützigen Wiener Ordensspitäler im Auftrag der Stadt Wien rund 25 Prozent der stationären Patientinnen und Patienten. Wir betreuten rund 205.000 Menschen, davon rund 49.000 stationär, 13.000 tagesklinisch und 143.000 ambulant“, berichtet Prim. Dr. Manfred Greher, Ärztlicher Direktor des Herz-Jesu Krankenhauses und Sprecher der Wiener Ordensspitäler1), über die Leistungsbilanz der sieben Non-Profit-Krankenhäuser in den Monaten Jänner bis inklusive Juni 2021. Mehr als 26.000 Operationen wurden durchgeführt, davon rund 16.500 stationär, 9.000 tagesklinisch und 800 ambulant.

„Die Wiener Ordensspitäler, in denen jedes fünfte Spitalsbett der Stadt steht, haben einen öffentlichen Versorgungsauftrag und werden von der öffentlichen Hand unterstützt. Nicht zuletzt deshalb informieren wir die Öffentlichkeit regelmäßig über die von uns erbrachten Leistungen für die Wiener Bevölkerung“, erklärt Prim. Greher.

Wichtiger Einsatz in der Betreuung von Menschen mit COVID-19 fortgesetzt

„Auch im ersten Halbjahr 2021 setzten die Ordensspitäler ihren wichtigen Einsatz in der Betreuung von Patientinnen und Patienten mit COVID-19 fort“, berichtet Prim. Greher. Die Häuser betreuten 1.370 Betroffene, davon 720 auf Normalstationen, 230 auf Intensivstationen und 420 im Rahmen einer Long-COVID-Nachsorge.

Zusätzlich trug die Übernahme von rund 100 Covid- und 470 Non-Covid-Patientinnen und -Patienten, darunter mehr als 60 Intensivpatienten, durch die Ordensspitäler zu einer wirksamen Entlastung der städtischen Spitäler Wiens bei.

In der 5. Versorgungsstufe bieten Ordensspitäler insgesamt 155 COVID-Betten an

Auch in die Bewältigung der „4. Welle“ waren und sind Wiens Ordensspitäler seit Anfang September selbstverständlich wieder eingebunden und leisten alle gemäß dem „Wiener Stufenplan“ ihren entscheidenden Beitrag dazu. Im Laufe der jetzt beginnenden 5. Versorgungsstufe stellen die Ordensspitäler für Akutpatientinnen und -patienten 59 Normalbetten und bis zu 16 Intensivbetten, zur Nachsorge für Menschen mit Long-COVID 75 Normalbetten und 5 Intensivbetten zur Verfügung.

Bewährte Kooperation mit sehr attraktiven Konditionen für die Stadt Wien

„Unsere Kooperation mit der Stadt Wien ist sehr verlässlich und bewährt, bundesweite Qualitätsvergleiche bescheinigen den Ordensspitälern Topwerte in der Behandlungsqualität. Darüber hinaus bekommt die Stadt unsere Leistungen zu sehr attraktiven Konditionen. Auch im Bereich der wirtschaftlichen Effizienz erreichen die Wiener Ordensspitäler bei österreichweiten Vergleichen jeweils Bestnoten“, sagt Prim. Greher. „In der Corona-Pandemie ist einmal mehr besonders deutlich geworden, welchen Nutzen diese Zusammenarbeit für die Stadt und ihre Bewohner bringt.“

Finanzierungsverhandlungen mit der Stadt für 2022 und 2023 haben begonnen

Die Finanzierungsverhandlungen mit der Stadt Wien für die Jahre 2022 und 2023 haben kürzlich begonnen Damit die Ordensspitäler auch in Zukunft ihre Beiträge zur Gesundheitsversorgung im gewohnten Umfang und in der gewohnten Qualität erbringen können, so Prim. Greher, „bedarf es natürlich auch weiterhin einer Finanzierung durch die Stadt, die unserem Leistungsvolumen entspricht. Gerade in der aktuell sehr herausfordernden Situation wünschen wir uns einen raschen und kostendeckenden Abschluss.“

Private Trägerschaft und gemeinnütziger Versorgungsauftrag

Charakteristisch für die Ordensspitäler ist die Kombination von privater Trägerschaft durch Ordensgemeinschaften oder Stiftungen, mit einem gemeinnützigen Versorgungsauftrag. Prim. Greher: „Wir unterscheiden uns von gewinnorientierten privaten Privat- und Belegspitälern oder Klinikbetreibern insofern, als bei uns jeder Euro in den Unternehmen verbleibt und der Versorgung unserer Patientinnen und Patienten zu Gute kommt. Wir sind für alle Patientinnen und Patienten offen, unabhängig von ihrem Versicherungsstatus.“

1) Barmherzige Brüder Krankenhaus (2. Bezirk), Franziskus Spital Landstraße (3. Bezirk) und Franziskus Spital Margareten (5. Bezirk), Herz-Jesu Krankenhaus (3. Bezirk), Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien (6. Bezirk), Orthopädisches Spital Speising (13. Bezirk), St. Josef Krankenhaus (13. Bezirk), Göttlicher Heiland Krankenhaus (17. Bezirk)

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