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SPÖ-Vorderwinkler: „Bei der Bildung reicht ein bloßes Comeback nicht. Wir müssen besser werden.“

Bericht bestätigt Stärken wie Schwächen des österreichischen Schulsystems

Wien (OTS/SK) - Der Bericht „Bildung auf einen Blick 2021“ bestätigt SPÖ-Bildungssprecherin Petra Vorderwinkler in ihrer Diagnose: „Bei der Bildung reicht ein bloßes Comeback nicht. Wir müssen besser werden. Wie in so vielen anderen Bereichen, hat die Corona-Krise sowohl die Stärken als auch die Schwachstellen unseres Bildungssystems aufgezeigt und der Bericht bestätigt sie allesamt.“ So zeige der Bericht unmissverständlich, dass unser Bildungssystem weder spitze in Sachen Lernergebnissen und Digitalisierung ist, noch allen Kindern und Jugendlichen die Chance auf eine geglückte Bildungslaufbahn ermöglicht. Im Gegenteil: „Bildung hängt in Österreich zu einem großen Prozentsatz von den Eltern ab“, führt Vorderwinkler aus. ****

Generell räume der Bericht außerdem mit der Mär auf, dass Österreich im internationalen Vergleich zu viel für Bildung ausgebe. In Österreich wurden laut OECD 2018 4,7 Prozent des BIP für Bildungseinrichtungen verwendet, in der OECD waren es im Schnitt 4,9 Prozent. Der Anteil der öffentlichen Bildungsausgaben (ohne Forschung) an den öffentlichen Gesamtausgaben betrug in Österreich 8,7 Prozent und lag damit ebenfalls unter dem OECD-Durchschnitt (9,8 Prozent). „Damit bestätigt sich erneut, ‚koste es, was es wolle‘ gilt für unsere Bundesregierung nur, wenn es um die Wirtschaft geht. Bei den Kindern heißt es scheinbar ‚Hauptsache, es kostet nichts‘“, befindet Vorderwinkler.

Der Schlüssel auf viele der Fragen liege in einer ganztägigen Schulform. „Wir müssen die Schule so bauen, dass sich Eltern zuhause nicht mehr mit ihren Kindern hinsetzen müssen um mit ihnen die Hausübung zu machen, weil das schon in der Schule erledigt wurde. Eine Schule, die nicht davon ausgeht, dass private Nachhilfe organisiert wird. Bildung muss Aufgabe der Schule sein. Das kostet, muss es uns aber auch wert sein.“ (Schluss) lk/up

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