Ö1-Initiative „Reparatur der Zukunft“: 27 österreichische und internationale Projekte ausgezeichnet

Wien (OTS) - Beim globalen Casting neuer Ideen im Rahmen der Ö1-Initiative „Reparatur der Zukunft“ hat eine Fachjury 27 österreichische und internationale Projekte ausgewählt, die Mentoring erhalten und eine Bühne bekommen. Die Projekte sind unter
https://oe1.orf.at/zukunft/ausgezeichneteprojekte abrufbar.

Vergangenes Jahr war Ö1 mit der Initiative „Reparatur der Zukunft - Das Casting neuer Ideen“ auf der Suche nach neuen Ideen aus Österreich für die Gesellschaft von morgen. Gemeinsam mit dem Außenministerium und den Österreichischen Kulturforen und Vertretungen im Ausland wurde 2021 daraus die „globale Reparaturwerkstatt“: die weltweite Suche nach Initiativen, die Österreich und die Welt positiv verändern und gestalten wollen. Beim globalen Casting neuer Ideen wurden innovative Ideen, Konzepte oder bereits realisierte Projekte gesucht, die sich globalen Problemen widmen, im ganz großen oder ganz kleinen Kontext: Klimaschutz, Armutsbekämpfung, Energiewende, Sharing-Initiativen, Mobilität, die Auseinandersetzung mit Demokratie und Partizipation, Forschung, Fragen zu Life-Style und Fashion, Bildung, Ernährung, soziale Innovationen, Musik, künstlerische Performances und vieles mehr können Ansatzpunkte für globale Verbesserungen sein, Teil eines globalen Reparaturnetzwerkes. Gefragt war alles, was Impulse zur Veränderung setzt und die Zukunft im Jetzt reparieren will.

93 Projekte haben von März bis Juli 2021 die Kriterien des globalen Castings neuer Ideen erfüllt. Das sind 80 Prozent der Einreichungen für die Ö1-Initiative „Reparatur der Zukunft“. Projekte aus mehr als 20 Ländern, die an Lösungen für die Gesellschaft von morgen arbeiten, befinden sich auf der interaktiven Landkarte zur Reparatur der Zukunft unter https://oe1.orf.at/zukunft. Eine Fachjury hat nun 27 österreichische und internationale Projekte ausgewählt, die Mentoring erhalten und eine Bühne bekommen.

Die nationalen und internationalen Siegerprojekte

Die internationalen Gewinner/innen sind aus den Bereichen Technologie, Bildung, Kultur, Soziales und Klima: Israelische und palästinensische Student/innen entwickeln eine App, die Opfern von sexueller Gewalt helfen soll. InovaYA ist ein französisches Start Up, das den Zugang zu sauberem Wasser verbessern möchte. In Südtirol haben Kinder mithilfe eines Mal- und Schreibprojektes die Errichtung eines Schutzwaldes ermöglicht. In Belgrad macht eine Tanztheater-Produktion auf die Versiegelung des Bodens im urbanen Raum aufmerksam. Und in der Ukraine erhalten zivilgesellschaftliche Organisationen professionelles Training. Die Gewinner/innen werden vom Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) zum Innovationsfestival Markt der Zukunft eingeladen, das vom 1. bis 3. Oktober 2021 in Graz stattfinden wird.

Die Sektion für Internationale Kulturangelegenheiten im BMEIA lädt zehn Projekte aus Österreich für Matching und Mentoring an Österreichische Kulturforen und Vertretungen im Ausland ein. Darunter befinden sich zum Beispiel das Start Up Snowball Effect, das erfolgreiche Social Businesses vervielfacht, der Offene Kühlschrank, um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren oder Mode ohne Barrieren, eine Fashionmarke, die inklusive Mode für Menschen mit Behinderung herstellt. Weitere Auszeichnungen werden von der Akademie der bildenden Künste Wien, dem Architekturzentrum Wien, der Wirtschaftsagentur Wien und dem Innovationsfestival Markt der Zukunft in Graz vergeben. Alle Informationen zu den ausgezeichneten Projekten der globalen Ausgabe der Ö1-Initiative „Reparatur der Zukunft“ sind unter https://oe1.orf.at/zukunft/ausgezeichneteprojekte abrufbar.

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