Millionenschweres Trafo-Trio im APG-Umspannwerk Zaya vollständig: Letzter Riesentrafo eingetroffen

Neue APG-Infrastruktur im Weinviertel sichert Stromversorgung und verbessert Nutzung klimafreundlicher Windenergie in ganz Österreich

Neusiedl an der Zaya / Wien (OTS) - Anfang September ist der dritte Großtransformator im derzeit entstehenden Umspannwerk Zaya des Netzbetreibers Austrian Power Grid (APG) eingetroffen. Der 300 Tonnen schwere Stahl-Koloss ist somit auch Teil der neuen Stromleitung durch das Weinviertel, die planmäßig im Sommer 2022 in Betrieb geht. APG investiert insgesamt rund 200 Millionen Euro in die nachhaltige Energiezukunft der Region und Österreichs.

Imposanter Schwerlasttransport

Teil des Megaprojekts sind drei Transformatoren um insgesamt 16 Millionen Euro. Der größte davon, ein 380/220-kV-Trafo um acht Millionen Euro, wurde bereits im Frühjahr in drei Einzelteilen angeliefert. Er dient u. a. dazu, das österreichweite APG-Netz an das europäische Verbundnetz anzubinden.

Im Juli bzw. Anfang September wurden schließlich die beiden „kleineren“ 380/110-kV-Trafos mit einer Länge von etwa 13 und einer Höhe von knapp zehn Metern geliefert. Mit dem Zug gelangten die jeweils rund 300 Tonnen schweren Riesentrafos vom Siemenswerk in Weiz nach Hohenau an der March. Vom Bahnhof ging es die letzten rund zehn Kilometer per Sondertransport über den Straßenweg ins APG-Umspannwerk in Neusiedl an der Zaya. Kostenpunkt: rund vier Millionen Euro pro Anlage. Innerhalb eines halben Tages wurden die Trafos anschließend abgeladen und mithilfe von Führungsschienen Millimeter für Millimeter auf ihre Fundamente gezogen. Die Montage bis zur endgültigen Inbetriebnahme dauert mehrere Monate. APG-Projektleiter Andreas Pischel beschreibt die Funktion der Umspanner mit einer Leistung von je 300 Megavoltampere: „Die leistungsstarken Transformatoren verbinden künftig das regionale Stromnetz der EVN-Tochter Netz Niederösterreich mit dem überregionalen Netz der APG. Sie sind sozusagen das Herzstück im Umspannwerk Zaya und stellen sicher, dass der im Weinviertel produzierte Windstrom verteilt und verbraucht werden kann – sowohl in der Region, als auch in ganz Österreich.“

Neue Infrastruktur für Energiewende & Versorgungssicherheit

Die Bauarbeiten für Leitung und Umspannwerk starteten im Herbst 2019. APG-Unternehmenssprecher Christoph Schuh über das Infrastruktur-Großprojekt: „Unser 200-Millionen-Euro-Investitionsprogramm im Weinviertel leistet einen wesentlichen Beitrag für das Gelingen der Energiewende sowie für die Elektrifizierung von Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft. Darüber hinaus werden die hochmodernen Anlagen entscheidend zur sicheren Stromversorgung Österreichs und Niederösterreichs beitragen. Bundesweit investiert APG alleine 2021 rund 357 Millionen Euro in das heimische Stromsystem. Zur Erreichung der österreichischen Klima- und Energieziele sogar rund 3,5 Milliarden bis 2031.“

Über Austrian Power Grid (APG)

Austrian Power Grid (APG) ist Österreichs unabhängiger Stromnetzbetreiber, der das überregionale Stromtransportnetz steuert und verantwortet. Die Infrastruktur der APG sichert die Stromversorgung Österreichs und ist somit die Lebensader Österreichs, der Bevölkerung und seiner Unternehmen. Das APG-Netz erstreckt sich auf einer Trassenlänge von etwa 3.400 km, welches das Unternehmen mit einem Team von rund 600 Spezialistinnen und Spezialisten betreibt, instand hält und laufend den steigenden Anforderungen seitens Wirtschaft und Gesellschaft anpasst. Die Kapazitäten des Stromnetzes der APG sind die Voraussetzung für die zunehmende Elektrifizierung von der Gesellschaft, der Wirtschaft und der Industrie sowie für eine nachhaltige sichere Stromversorgung Österreichs und das Gelingen der Energiewende. Mitarbeiter entwickeln die geeigneten Marktprodukte, beherrschen die Physik und garantieren die sichere und effiziente Stromversorgung für Österreich. Mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 357 Millionen Euro für den Aus- und Umbau der Netzinfrastruktur 2021 gibt APG der heimischen Wirtschaft einen kräftigen Impuls. Insgesamt wird APG bis 2031 rund 3,5 Milliarden Euro in den Netzaus- und Umbau investieren. Das sind rund 17 Prozent der insgesamt 18 Milliarden Euro, die die E-Wirtschaft in den kommenden zehn Jahren in die Netzinfrastruktur investieren wird. Beim Sustainable Brand Rating 2021 wird APG bereits zum zweiten Mal in Folge in der Kategorie Versorgungs-Infrastruktur auf Platz eins gewählt.

Rückfragen & Kontakt:

Austrian Power Grid AG
Mag. (FH) Mara Schwarz-Mitrovic
Pressesprecherin
+43 50 320 56233
mara.schwarz-mitrovic@apg.at
www.apg.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | APG0001