Positive Bilanz bei Clubkultur Wien-Förderung

56 geförderte Projekte bei Förderung für Wiens Clubszene zeigen, dass gezielte Unterstützung wirkt

Wien (OTS) - Schnelle Hilfe und sicheres Feiern: Am 16. August wurden heuer zum dritten und letzten Mal die Einreichungen für die „Clubkultur Wien“-Förderung durch eine Jury bewertet.

Für die von der Corona-Pandemie stark betroffene Wiener Clubszene hatte die Stadt Wien eine eigene Maßnahme entwickelt: „Clubkultur Wien“ wurde über die Wirtschaftsagentur Wien abgewickelt, um die Wiener Clubs zu erhalten und die damit einhergehenden kulturellen und wirtschaftlichen Effekte für Wien zu hebeln.

1,65 Millionen Euro für Wiens Clubszene

Ausbezahlt wurden insgesamt rund 1,65 Millionen Euro. Pro Club standen bis zu 30.000 Euro für neue pandemiekonforme Musikveranstaltungen und -formate zur Verfügung: „Ich freue mich, dass so viele Clubs bei der Clubkultur-Förderung eingereicht haben und wir damit die Zielgruppe optimal erreichen konnten. Es war wichtig und richtig, ihnen eine Perspektive zu bieten, denn die Wiener Clubkultur ist ein essenzieller Bestandteil unserer Stadt und für eine Metropole von Weltformat unerlässlich“, zeigt sich Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke erfreut.

Die Nachtgastronomie musste insgesamt sechzehn Monate geschlossen halten, ab November 2020 gab es mit der „Clubkultur Wien“ österreichweit die erste gezielte Unterstützung für die Clubszene. Auch diese basierte darauf, die Maßnahmen des Bundes zu flankieren und wurde in drei Runden abgewickelt, um die Unternehmen rasch zu unterstützen. „Die Wiener Nachtwirtschaft und die Veranstaltungsbranche haben jetzt und in Zukunft in der Fortschrittskoalition einen verlässlichen Partner!“ betont NEOS Wien Wirtschaftssprecher Markus Ornig. „Die Betreiber*innen haben mit ihren Konzepten und Ideen gezeigt, wie innovativ und kreativ diese Branche ist. Wien als pulsierende Metropole braucht eine diverse Clubkultur und wir haben als Stadtregierung noch einiges vor, um weitere positive Impulse zu setzen.“

Clubkultur: Identitätsstifterin und Wirtschaftsfaktor

Insgesamt wurden 56 Projekte von Wiener Clubs wie etwa Club 1019, Fluc und Das Werk unterstützt. Die Bandbreite der Projekte reicht von der Installierung einer ionisierenden Lüftungsanlage bis zum genreübergreifenden Musik- und Kunstevent. „Clubkultur ist nicht nur eine Identitätsstifterin für einzelne Szenen, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Bei dieser Förderung konnten wir wieder zeigen, dass schnelle Hilfe doppelt wirkt“, betont Wirtschaftsagentur Wien-Geschäftsführer Gerhard Hirczi. So konnten die einreichenden Clubs bereits ab der Förderzusage mit einem Akonto von 70 Prozent rechnen.

Was wurde unterstützt?

Diese Förderung richtete sich an Clubbesitzer*innen, die in ihren Räumlichkeiten oder als Host kuratierte Programme anbieten. Gefördert wurden einerseits neue inhaltliche Konzepte und andererseits Maßnahmen, um die Ausbreitung der Pandemie in Clubs zu verhindern. Darunter fallen Gagen für Künstlerinnen und Künstler wie DJs, Musikerinnen und Musiker, die vor Ort auftreten. Darüber hinaus wurden die Anschaffung von IT, etwa für Registrierungssysteme, bauliche Maßnahmen oder der Ankauf von Stühlen, um Veranstaltungen pandemie-adäquat abhalten zu können, gefördert.

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