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Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag

Meningokokken können neben Meningitis auch Sepsis auslösen. Babys und Jugendliche sind am meisten gefährdet. Impfungen können vor einer invasiven Meningokokken-Erkrankung schützen

Wien (OTS) - "Back to school“ heißt auch wieder näher zusammenrücken in geschlossenen Räumen. Das bedeutet aber auch, dass sich Infektionskrankheiten, wie die invasive Meningokokken-Erkrankung, leichter verbreiten können. Meningokokken können neben Meningitis auch Sepsis auslösen. Der Welt-Sepsis-Tag am 13. September soll daran erinnern, an wichtige Schutzimpfungen wie an jene gegen die seltene, aber gefährliche invasive Meningokokken-Erkrankung zu denken, zu deren Hauptrisikogruppen neben Babys vor allem Jugendliche zählen(5,6). #Impfcheck2021 #MeningokokkenJAzumSchutz.

„Meningokokken-Erkrankungen sind lebensbedrohliche Infektionen, die innerhalb weniger Stunden zum Tod führen können. Unter Intensivmedizinern besonders gefürchtet ist eine Sepsis, also Blutvergiftung, da die Erkrankung besonders rasant verläuft und man mit der Behandlung immer hinterherhinkt. Viele Betroffene versterben oder leiden an lebenslangen Folgen wie zum Beispiel Amputationen von Armen und Beinen,“ so Dr. Alexander Schneider, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde und Oberarzt an der Univ.-Klinik für Kinder und Jugendheilkunde Wien. Wie rasch eine Erkrankung verlaufen kann und vor allem welche Spätfolgen sie bedeuten kann, weiß Andy aus eigener Erfahrung. Andy erkrankte mit 24 Jahren an Sepsis und sitzt heute im Rollstuhl, da er neben acht Fingern beide Beine verlor. Er erkrankte während seines Urlaubs auf Mallorca an einer Meningokokken-Sepsis.

Ein Sommerurlaub, nach dem nichts mehr ist, wie es vorher war

Der Urlaub auf der spanischen Insel veränderte Andys Leben völlig. Den Abend verbrachte der junge Erwachsene mit seiner damaligen Freundin gemütlich beim Abendessen. Als die beiden aufs Zimmer gingen, fühlte sich Andy etwas wackelig und bekam Fieber, das in der Nacht auf 40 Grad anstieg. Seine Freundin machte sich große Sorgen. Als sie in der Nacht blaue Flecken auf seiner Haut entdeckte, rief sie den Hotelarzt, der eine Meningokokken-Sepsis diagnostizierte. Der Arzt lies Andy sofort auf eine Spezialklinik bringen. Noch in der Nacht wurde er an zahlreiche Geräte angeschlossen und ins künstliche Koma verlegt. Sobald Andy flugtauglich war, wurde er nach vierzehn Tagen auf der Intensivstation auf Mallorca mit einem Spezialflieger nach Wien gebracht. Zu diesem Zeitpunkt hatte er noch keinerlei Schäden auf Füßen und Fingern. Als sein Vater am Flughaften auf ihn wartete, bekam dieser allerdings die Botschaft übermittelt, dass seinem Sohn wahrscheinlich beide Füße und einige Finger amputiert werden müssen. Dem bis dato gesunden jungen Mann wurden beide Beine bis zum Oberschenkel und acht Finger abgenommen. Als Spätfolgen verlor er aufgrund zahlreicher Antibiotika zudem sein Gehör und es blieben viele Hautschäden. Andy musste vier Monate auf der Intensivstation im AKH Wien – drei davon im Koma – und weitere drei Monate auf der normalen Station verbringen. Seine Geschichte kennt er nur von Erzählungen. Der heute 44-jährige Andy spricht darüber, um anderen Menschen ein ähnliches Schicksal zu ersparen und auf Impfungen aufmerksam zu machen, die vor einer invasiven Meningokokken-Erkrankung schützen können.

Andys Geschichte ist nachzusehen und zu -hören auf Youtube.

GlaxoSmithKline forciert den offenen und zeitgemäßen Dialog auf allen Kanälen

Der Welt-Sepsis-Tag am 13. September ist ein wesentlicher Bestandteil im öffentlichen Gesundheitsdialog, um Bewusstsein für die Sepsis-Erkrankung zu schaffen. GlaxoSmithKline ist seit vielen Jahren Vordenker und Impulsgeber im öffentlichen Dialog rund um die Meningokokken-Erkrankung und hat auch dieses Jahr mit einer multimedialen Aufklärungskampagne den öffentlichen Diskurs angestoßen und vorangetrieben. Neben dem österreichweiten TV-Spot, dessen Hauptakteure heuer drei Überlebende einer Meningokokken-Erkrankung im Kleinkind- und Jugendalter sind, lud GSK Influencer, Betroffene, Kinder- und Jugendfachärzte sowie Hebammen und Krankenschwestern zu einer Instagram-Live-Talk Serie, um über die gefährliche Erkrankung zu sprechen, bei der jede Stunde zählt.

Die Instagram-Live Talks sind nachzuhören auf

@mamamocca: https://www.instagram.com/tv/CM0FfypFpmQ/

@lukefader: https://www.instagram.com/tv/CNe25tTgmDq/

@oliviabella: https://www.instagram.com/tv/CN-rFoEpFgN/

@mothers_finest: https://www.instagram.com/tv/COYbpUUFLMT/

@leandra_procelli: https://www.instagram.com/tv/CQeSlKnlqA5/

@mamawahnsinnhochvier: https:/www.instagram.com/tv/CTDFX4Rpv4p/

Über invasive Meningokokken-Erkrankungen

Invasive Meningokokken-Erkrankungen (IME) sind selten(1), mit länderspezifisch gemeldeten Fällen zwischen 0,1 und 2,4 Fällen pro 100.000 Einwohner im Jahr 2017(2). Diese potenziell schwerwiegende und unvorhersehbare Krankheit kann jedoch in nur 24 Stunden zu einer lebensbedrohlichen bakteriellen Meningitis (Gehirnhautentzündung) oder einer Blutvergiftung (Sepsis) und in weiterer Folge zum Tod führen.(3) Etwa einer von zehn Erkrankten stirbt, selbst bei angemessener Behandlung. Zusätzlich erleiden etwa 20 Prozent derjenigen, die die Krankheit überleben, eine schwere körperliche oder neurologische Behinderung (Verlust von Gliedmaßen, Hörverlust oder Krampfanfälle).(4,5) Die höchste Inzidenz tritt in der besonders gefährdeten Gruppe der Säuglinge auf, gefolgt von einem zweiten, niedrigeren Gipfel bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.(6)

#impfcheck2021 #MeningokokkenJAzumSchutz

In Österreich gibt es verschiedene Schutzimpfungen gegen die unterschiedlichen Meningokokken-Gruppen (A, B, C, W, Y). Während die Impfung gegen Meningokokken B für alle Kinder und Jugendlichen möglichst früh ab 2 Monaten sowie Nachhol-Impfungen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr empfohlen sind, soll die Impfung gegen Meningokokken C bevorzugt zwischen 12 und 14 Monaten verabreicht werden. Die Kombinationsimpfung gegen A,C,W,Y ist zwischen 10 und 12 Jahren im kostenfreien Impfprogramm enthalten.(6) Ein umfassender Schutz gegen alle Meningokokken-Gruppen ist besonders wichtig, wobei in Österreich Meningokokken B und C am weitesten verbreitet sind(6). Bei Jugendlichen zum Beispiel verursachen Meningokokken B über zwei Drittel der Fälle.(7-11)

GlaxoSmithKline - ein weltweit führendes, forschungsfokussiertes Gesundheitsunternehmen - unterstützt Menschen dabei, ein aktiveres, gesünderes und längeres Leben zu führen. GSK forscht, entwickelt und produziert in den 3 Bereichen Arzneimittel, Impfstoffe und Consumer Healthcare. GSK ist von Transparency International Austrian Chapter und zum siebenten Mal in Folge Nummer 1 im Access to Medicines Index. Weitere Informationen finden Sie unter www.gsk.com, www.gsk.at sowie auf https://www.meningokokken-erkrankung.at.

Referenzen: 1 Pelton SI. Meningococcal disease awareness; Clinical and epidemiological factors affecting prevention and management in adolescents. J Adolescent Health. 2010;46:S9-S15. 2 European Centre for Disease prevention and Control (ECDC). Surveillance report: Invasive meningococcal disease – Annual Epidemiological Report for 2017. Available at: https://www.ots.at/redirect/ecdcmeningokokken [Accessed march 2020. 3 Thompson MJ et al. Clinical recognition of meningococcal disease in children and adolescents. Lancet. 2006;367:397-403.

4 Olbrich KJ et al. Infect Dis Ther 2018;7:421–438. 5 World Health Organization (WHO), 2018. Meningococcal meningitis Fact sheet no 141. Available at: https://www.ots.at/redirect/whomeningokokken [Accessed March 2020]. 6 BMSGPK, Impfplan Österreich 2021. 7 BMSGPK, Nationale Referenzzentrale. Meningokokken– Labor Jahresbericht 2019. Jänner 2021. 8 BMASGK, Nationale Referenzzentrale fürMeningokokken, Jahresbericht 2018. 9 BMASGK, Nationale Referenzzentrale für Meningokokken, Jahresbericht 2017. 10 AGES, Nationale Referenzzentrale für Meningokokken, Jahresbericht 2016. 11 AGES, Nationale Referenzzentrale für Meningokokken, Jahresbericht 2015

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Corporate Communications Lead
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