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Bundesmuseen – SPÖ-Kultursprecherin Heinisch-Hosek für langfristige Erhöhung der Basisabgeltung

Heinisch-Hosek drängt auf Kollektivvertrag

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Kultursprecherin Gabriele Heinisch-Hosek unterstützt die Forderung der Bundesmuseen nach größerer finanzieller Unterstützung durch den Bund, wie sie gestern von NHM-Direktorin Katrin Vohland betont wurde. „Die Corona-Krise ist für die Kultur noch lange nicht vorbei. Der Rückgang der Besucher*innenzahl war 2020 dramatisch, und auch 2021 werden die Zahlen weit weg von Vor-Pandemie-Zeiten sein“, so Heinisch-Hosek. Die Museen brauchen allerdings langfristig Planungs- und Rechtssicherheit. „Die Regierung soll die Basisabgeltung nachhaltig erhöhen.“ Kritik übt die SPÖ-Kultursprecherin darin, dass die Regierung die letzten Monate ungenützt habe verstreichen lassen „und keinen Plan für einen Weg der Kultur aus der Krise und die Post-Corona Jahre hat“. ****

Statt kurzfristig Budgetlöcher zu stopfen, braucht es für die ganze Branche ein Konzept mit konkreten Maßnahmen. „Das fordert die SPÖ seit Monaten. Und jetzt stehen wir vor der 4. Welle, der Kultur-Tourismus wird auch im Herbst noch nicht wieder voll anziehen und die Regierung hat – wie schon in der Bildung – die letzten Monate verschlafen“, kritisiert Heinisch-Hosek.

So haben etwa die Bundesmuseen zusätzlich zu den finanziellen Folgen von Corona das Problem, dass die Gehälter jährlich angepasst werden, die Basisabgeltung aber gleichbleibt. „Eine einmalige Erhöhung reicht nicht, sondern notwendig ist eine Lösung, die sicherstellt, dass die Schere nicht immer weiter aufgeht“, so Heinisch-Hosek. Eine Lösung wünscht sich die SPÖ-Kultursprecherin auch in Sachen Kollektivvertrag. „Die Grünen haben die Verbesserung der sozialen Lage in Kunst und Kultur versprochen. Ein Kollektivvertrag wäre dafür sehr wichtig – wann kommt er endlich?“, so Heinisch-Hosek. (Schluss) ah/sc

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