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Samariterbund: Erste Hilfe-Kurse sind derzeit stark nachgefragt

Zum „Tag der Ersten Hilfe“ am 11. September 2021 ermutigt der Samariterbund alle ÖsterreicherInnen, ihr Wissen rund um die Erste Hilfe aufzufrischen.

Wien (OTS) - Offenbar hat die Corona-Krise in Österreich für eine Sensibilisierung der Menschen gesorgt. Anlässlich des „Internationalen Tages der Ersten Hilfe“ am Samstag, 11. September 2021 stellt der Samariterbund erfreut fest, dass derzeit ein Trend zu verzeichnen ist: Die ÖsterreicherInnen besuchen wieder verstärkt Kurse, um ihr Wissen rund um die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen aufzufrischen.

„Das ist erfreulich, denn bei der Versorgung von Unfallopfern oder Menschen, die außerhalb einer medizinischen Einrichtung einen Herzstillstand erleiden, zögern immer noch viel zu viele Menschen, aktiv zu werden. Durch Erste Hilfe könnte jedes Jahr mehr als 1.000 Menschen in Österreich das Leben gerettet werden“, erklärt Reinhard Hundsmüller, Samariterbund-Bundesgeschäftsführer.

Plötzlicher Herztod

Der plötzliche Herztod ist in Österreich mit mehr als 12.000 Todesfällen pro Jahr die häufigste Todesursache. „Wenn Laien die Rettungskette schnell in Gang setzen, können sie verhindern, dass ein Mensch irreparable Schäden davon trägt, oder sogar sein Leben retten“, sagt Elisabeth Zwingraf, Leiterin der Landesschulung beim Samariterbund Wien. „Wer Erste Hilfe leistet, kann nichts falsch machen. Nur nichts zu tun, wäre falsch", so Zwingraf.

Was kaum jemand weiß: Erste Hilfe zu leisten, ist in Österreich per Gesetz vorgeschrieben. Andernfalls macht man sich einer unterlassenen Hilfeleistung schuldig, die mit einer Geld- oder sogar mit einer Haftstrafe geahndet werden kann.

„Die Ersten, die zufällig am Unfallort sind, haben die besten Chancen, schnell zu helfen. Ihr Eingreifen rettet sehr oft Menschenleben“, so Hundsmüller.

Infos unter: https://www.samariterbund.net/ausbildung-und-erste-hilfe/


Rückfragen & Kontakt:

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Georg Biron
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
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