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ÖAMTC-Staubilanz Sommerreiseverkehr 2021 (+Grafiken)

Verkehr und Staus wieder auf Vorkrisen-Niveau

Wien (OTS) - Im heurigen Sommerreiseverkehr wurden vom ÖAMTC in Summe 622 Staus verzeichnet – knapp mehr als im Jahr 2019 und etwa 30% über den Zahlen von 2020. Und das, obwohl sich der Urlauberverkehr nicht nur an den Wochenenden, sondern auch schon am Freitag stark bemerkbar gemacht hat. „Obwohl sich das Verkehrsaufkommen relativ gut verteilt hat, war es in Summe so hoch, dass viele Staus die Folge waren“, so Harald Lasser von den ÖAMTC-Mobilitätsinformationen. Der Trend zum Urlaub mit dem Auto war in diesem Sommer klar erkennbar – offenbar hatten die stärkeren COVID-Kontrollen bei Flugreisen eine abschreckende Wirkung.

Gezählt wurden, wie auch in den vergangenen Jahren, Staus mit einer Länge von mehr als 1,5 Kilometern bzw. Verzögerungen von mindestens 15 Minuten an den Samstagen und Sonntagen während der Ferien in Österreich. Speziell an den fünf Wochenenden zwischen Mitte Juli und Mitte August waren die Autobahnen und Transitrouten den Fahrzeuglawinen kaum gewachsen – bis zu 100 Staus wurden hier pro Wochenende gemeldet.

Zwt.: Unfälle in diesem Jahr häufigste Stauursache

Stauursache Nr. 1 waren in diesem Jahr Unfälle mit 26,7%, dicht gefolgt von Verkehrsüberlastung mit 25,7%. Die verstärkten, meist auch nur stichprobenartigen Grenzkontrollen sorgten in Kombination mit dem starken Verkehrsaufkommen für 17,7% der Staus. Baustellen waren für 9,3 %, defekte Fahrzeuge für 5,8% der Verzögerungen ausschlaggebend.

Bundesländer & Routen im Vergleich – Salzburg bleibt dank A10 Spitzenreiter Im Bundesländer-Stauranking bleibt Salzburg mit 25,4% aller Staus der unangefochtene Spitzenreiter, gefolgt von Tirol mit 18,3%, Oberösterreich und Kärnten mit jeweils 11,9%, sowie der Steiermark mit 10,8% und Niederösterreich mit 9,3%. „Hauptausschlaggebend dafür, dass Salzburg mehr als ein Viertel aller Staus zu verzeichnen hatte, waren Baustellen auf der Tauern Autobahn (A10) sowie der Grenzübergang Walserberg“, berichtet ÖAMTC-Experte Harald Lasser. Das macht sich auch beim Ranking der am stärksten belasteten Straßen bemerkbar. Hier ist die Tauern Autobahn (A10) die am meisten verstaute Transitroute im diesjährigen Sommerreiseverkehr mit 15,4% der Staus, gefolgt von der West Autobahn (A1) mit 9,9%, der Pyhrn Autobahn (A9) mit 8,7%. Die meisten Staus abseits der Autobahnen wurden wie jedes Jahr in Tirol auf der Fernpass Straße (B179) verzeichnet – im Sommer 2021 mit 7,7%. Wenn man die Zahlen der am stärksten betroffenen Routen näher betrachtet, ergeben sich interessante Unterschiede. So wurden auf der Tauern Autobahn (A10) 44,8% der Staus durch Überlastung verursacht, 20,8% durch Baustellen, 14,6% durch Unfälle und immerhin 13,5% durch defekte Fahrzeuge, die meist in Tunnels oder Baustellenbereichen zum Stehen kamen. Im Gegensatz dazu waren es auf der West Autobahn (A1) in 49,2% der Fälle Unfälle, sowie in 31,1% Grenzkontrollen, die für lange Verzögerungen sorgten. Und bei der Pyhrn Autobahn (A9) war die Kombination aus Grenzkontrollen und enormem Verkehrsaufkommen Stauursache Nummer 1 mit 25,9%, gefolgt von Verkehrsüberlastung mit 25,9% Unfällen mit 24,1% und defekten Fahrzeugen mit 13%.

An die Redaktionen:
Download Grafiken:
Reisesommer 2021: Stauverteilung und -ursachen:
www.oeamtc.at/staubilanz2021.png/46.582.027
Sommerreiseverkehr: Vergleich 2020 – 2021:
www.oeamtc.at/stauursachen_2021_2020.png/46.582.058

(Grafik: ÖAMTC, Veröffentlichung honorarfrei)

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Kommunikation Mobilitätsinformationen
+43 1 71199 21795
mi-presse@oeamtc.at
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