Berlakovich: Antiziganismus und Diskriminierung von Roma dürfen in Europa keinen Platz haben

ÖVP-Volksgruppensprecher bei Gedenkveranstaltung zum internationalen Holocaust-Gedenktag für Roma und Sinti

Wien (OTS/ÖVP-PK) - „Es ist wichtig, Bewusstsein für die Anliegen der Roma und Sinti zu schaffen. Wir brauchen eine Gedenkkultur, energisches Auftreten gegen den Antiziganismus und die Absicherung von Identität, Sprache und Kultur der Roma und Sinti“, unterstrich ÖVP-Volksgruppensprecher Abg.z.NR Dipl.Ing. Nikolaus Berlakovich bei seiner Rede anlässlich einer Gedenkveranstaltung zum internationalen Holocaust-Gedenktag für Roma und Sinti. Berlakovich erinnerte an die brutale Verfolgung im NS-Schreckensregime wie auch an das Roma-Attentat in Oberwart. Im Anschluss an die Veranstaltung der Hochschüler/innenschaft Österreichischer Roma und Romnja (kurz HÖR), einer kürzlich gegründeten Interessensvertretung und dem ersten Jugendverein der Volksgruppe der Roma in Österreich am Vorplatz der Altlerchenfelder Pfarrkirche im siebten Wiener Gemeindebezirk fand auch eine Kranzniederlegung zum Gedenken statt.

Bei diesem Gedenken gehe es aber nicht nur um einen Rückblick, sondern auch um einen Ausblick: „Wir müssen weiterhin gegen Ausgrenzung, Gewalt und Hetze gegen Volksgruppen auftreten“, so Berlakovich. Insbesondere wichtig ist aber auch eine Perspektive für die Volksgruppe. Es gehe um die Absicherung von Identität, Sprache und Kultur. Berlakovich hob in diesem Zusammenhang hervor, dass das Volksgruppenbudget 2021 durch Bundesregierung und Parlament von 3,9 auf 7,9 Millionen Euro pro Jahr kürzlich verdoppelt wurde. Zukunftsweisende Förderschwerpunkte sollen die Lebensperspektive der österreichischen Volksgruppen substanziell verbessern. Wichtig sei auch die Förderung des Volksgruppennachwuchses und die Absicherung der Volksgruppenmedien bzw. deren Transformation zu digitalen Angeboten.

Auch das Parlament wurde heuer für eine virtuelle Veranstaltung „50 Jahre Romapolitik - Romnja und Roma in der EU. Chancen und Herausforderungen" via Mediathek geöffnet, hob Berlakovich hervor. Auf Einladung von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka beleuchteten Expertinnen und Experten die europäische Dimension der Situation dieser Volksgruppe im Jahr 2021.

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