Valentin ad Sequenz: Nordostumfahrung bringt massive Entlastung für die Millionenstadt – Vassilakou-Studie spricht klare Sprache

Eine Umfahrung ist unumgänglich um Wohngebiete und die Tangente zu entlasten.

Wien (OTS/SPW-K) - Die unter der grünen Planungsstadträtin Maria Vassilkou von namhaften ExpertInnen 2017 erstellte Studie zu den Auswirkungen der Nordostumfahrung Wiens spricht eine klare Sprache: Mit den Begleitmaßnahmen wie dem massiven Ausbau der Öffis sowie des flächendeckenden Parkpickerls und der Beruhigung der Ortskerne in der Donaustadt bringt die S1 für die Millionenstadt Wien eine massive Entlastung: Über 70 000 PKWs täglich weniger, die 2030 nicht mehr durch Wien donnern, sondern außen herumgeführt werden.

Zwt.: „Jedes Dorf hat eine Umfahrung“

„Jedes Dorf hat eine Umfahrung, nur in Wien läuft der Verkehr mitten durch die Stadt, das ist absolut unerträglich und muss sich ändern“, stellt Verkehrssprecher Erich Valentin klar. Er verweist auf die Studie der hochkarätigen Expertenkommission aus dem Jahr 2017, die eine glasklare Empfehlungen pro Umfahrung gibt, wenn alle Begleitmaßnahmen umgesetzt werden. „Nur zur Erinnerung: Wien führt mit 1. März 2022 das flächendeckende Parkpickerl ein, woran die Grünen 10 Jahre lang gescheitert sind. Wien baut die Öffis massiv aus und setzt eine Vielzahl von Maßnahmen zur Beruhigung der Ortskerne, genau wie es die ExpertInnen vorschlagen. All diese Maßnahmen inklusiver Umsetzung der Nordostumfahrung entlasten Wien und steigern die Lebensqualität der Menschen“, so Valentin.

Zwt.: Tangente für Transitverkehr künftig tabu

Die Tangente muss nach Fertigstellung der Nordostumfahrung für den Transitverkehr gesperrt werden. Verkehr, der weder Ziel noch Quelle in Wien hat, darf nicht durch die Stadt fahren. Warum die Grünen all dies nun verdrängen, obwohl diese Studie unter ihrer ehemaligen Parteichefin Maria Vassilakou erstellt wurde, ist schleierhaft, eine klassische „Kindesweglegung“, die man von den Grünen schon kennt. Nicht nur die Südost-Tangente wird entlastet, sondern auch die Wohngebiete in der Donaustadt, wie Aspern oder Essling, wo tausende Autos weniger fahren werden, weil sie auf die Umfahrung umgeleitet werden. „Die Menschen in diesen Wohngebieten leiden seit vielen Jahren unter der Verkehrsbelastung, das muss sich rasch ändern“, so Valentin. Natürlich stehe der Ausbau der Öffis in der Klimamusterstadt an erster Stelle, die U2 wurde in die Seestadt gebaut, bevor noch irgendwer hingezogen ist, die Straßenbahnen und Busse werden laufend ausgebaut, Radwegenetze erschlossen. Aber eine Millionenstadt braucht eine Umfahrung. Der sogenannte Regionenring um Wien ist bis auf rund 20 km längst geschlossen, es fehlt nur noch das seit vielen Jahren diskutierte und beschlossene Stück der S1, für die übrigens eine positive Umweltverträglichkeitsprüfung vorliegt“, so Valentin und abschließend: "Unabhängig von Studien sagt einem auch der Hausverstand, dass man internationalen Transitverkehr nicht durch das Herz von Metropolen schleust."

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Wien Rathausklub
Presseabteilung
(01) 4000-81 922
www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10001