Caritas: Glockenläuten gegen Hunger

Warum am Freitag, 30. Juli um 15 Uhr die Kirchenglocken in ganz Österreich für fünf Minuten läuten

Wien (OTS) - „Am Freitag um 15 Uhr läuten 3.000 Glocken in Österreich aus zwei Gründen: Dem Hunger und der Klimakrise. Beides hängt ganz eng zusammen, beides ist bekannt. Und es ist ein Ärgernis, dass bei beidem viel geredet aber viel zu wenig getan wird“, sagt Caritas Präsident Michael Landau.

Während die Zahl der hungernden Menschen in den letzten Jahren gesenkt werden konnte, ist sie jetzt weltweit wieder gestiegen: 690 Millionen Menschen leiden an Hunger. Vor allem die Länder in Afrika sind betroffen, durch Gewaltkonflikte, durch die Klimakrise und durch COVID-19. Jeden Tag kämpfen Millionen Mütter und Väter weltweit darum, dass ihre Kinder nicht hungrig einschlafen müssen. In Afrika ist jedes dritte Kind chronisch unterernährt. Diese Kinder sind zu klein für ihr Alter, ihre Organe wachsen nicht, sie können sich körperlich und geistig nicht altersgemäß entwickeln. Andreas Knapp, Auslandshilfe Generalsekretär der Caritas Österreich: „Die Folgen für die, die Hilfe brauchen, sind verheerend. Daher ist es ein Gebot der Stunde, jene Menschen, deren tägliche Mahlzeit bereits jetzt nicht gesichert ist, nicht allein zu lassen. Afrika und die ärmsten Länder der Welt nicht zu vergessen.“

„Das Läuten soll darauf aufmerksam machen, dass noch immer täglich Frauen, Männer und Kinder an Hunger oder den Folgen von Hunger sterben. Gleichzeitig wollen wir damit dazu aufrufen, etwas gegen den Hunger zu tun“, fügt Landau hinzu.

Die Caritas hilft. Bitte helfen auch Sie!

Die Caritas erreicht im Rahmen von 70 Ernährungsprojekten weltweit zurzeit rund 280.000 Menschen. Ein Augenmerk legt sie dabei vor allem auf die Langfristigkeit der Hilfe, so Knapp: „Neben der Nothilfe ist es uns wichtig, die Widerstandskraft der Menschen zu stärken, die Hilfe zur Selbsthilfe. Bauernfamilien erhalten Saatgut, Schulungen und Werkzeug. Mitarbeiter*innen der Partnerorganisationen fahren regelmäßig in die Dörfer, begleiten und beraten Bäuerinnen und Bauern. Zusätzlich begleiten sie Frauen, die sich in Spargruppen zusammenschließen und gemeinsam Reserven für Krisensituationen ansparen oder damit kleine Restaurants, Marktstände oder Geschäfte betreiben. Dadurch können sie von externer Hilfe unabhängig werden und ihre Familien versorgen.“

Spenden Sie jetzt! Mit nur 20 Euro kann ein Kleinkind drei Monate lang mit Milchzusatzbrei versorgt werden. Bitte helfen Sie uns helfen und spenden Sie jetzt:

Erste Bank | IBAN: AT23 2011 1000 0123 4560 | BIC: GIBAATWWXXX | Kennwort: Hungerhilfe oder online spenden unter www.caritas.at/hunger

Mitmachen beim Glockenläuten! Egal ob Fahrradglocke oder Kuhschelle – wir freuen uns über jede Unterstützung des Glockenläutens gegen Hunger. Gerne auch via Video auf Social Media mit #GlockenGegenDenHunger posten und so dazu beitragen, dass die Aktion bekannt wird.

Bildmaterial zum Download: Michael Landau in der Kirche Maria Rotunda

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Caritas Österreich
Melanie Wenger-Rami
Pressesprecherin, Leitung Öffentlichkeitsarbeit
+43 664/8266920
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