Berufsbedingte Hauterkrankungen: mehr als fünf Milliarden Euro Schaden in Europa pro Jahr – Online-Hautschutzdaten sollen vorbeugen

Erstmals meldet ein industrieller Spender für Handpflege standardmäßig Online-Hautschutzdaten, so auch für rechtzeitige Nachfüllung

Zell am See (OTS) - Mehr als fünf Milliarden Euro im Jahr entgehen Europas Volkswirtschaften laut einer dermatologischen Studie, und zwar durch Hauterkrankungen aus dem Job [1]. Dabei ließe sich ein beträchtlicher Teil der Einbußen verhindern, so das Hygieneunternehmen Hagleitner; eine Weltneuheit hat die Firma hierzu am 16. Juli 2021 vorgestellt: einen industriellen Hand- und Hautschutzspender, der als erstes Gerät seiner Art standardmäßig auch Anwendungsdaten sendet [2].

Entwicklung soll Schwachstellen schließen

Unternehmensinhaber und Geschäftsführer Hans Georg Hagleitner: „Wer etwas besser machen will, muss vor allem die Fakten kennen: Verwenden die Menschen Hautschutzlotion, ehe sie sich an die Arbeit begeben? Cremen sie sich nach dem Waschen die Hände ein, wenn die Arbeit getan ist? Wie groß ist die Bereitschaft dazu? Anwendungsdaten helfen, Schwachstellen zu schließen. In Echtzeit erfolgt digitaler Hautschutz, der Spender informiert über jede Abgabe. Cremes und Lotionen bleiben verfügbar; ehe etwas zur Neige geht, wird nachgefüllt.“

Bewusstsein für Hautpflege

Hagleitner ergänzt: „Die Coronapandemie hat gezeigt: Händehygiene ist wichtig. Gerade nach dem Händewaschen darf es aber zugleich nicht an Pflege mangeln. Wasser und Seife trocknen die Haut aus, schnell braucht sie reichlich Feuchtigkeit; das haben die Leute verstärkt zu spüren bekommen; ihr Bewusstsein für Hautpflege wird aufrechtbleiben, ohne einen Lebensbereich auszuschließen.“ [3]

Amtliche Kontrollen

Die neuen Spender informieren über Abgabemenge, Füllstand und Energiestatus; darüber erteilen sie online Selbstauskunft; via Smartphone, Tablet, Laptop und Co sind ihre Daten live abrufbar; außerdem gibt es eine Archivfunktion. Hans Georg Hagleitner: „Bei amtlichen Überprüfungen erweist sich die Archivfunktion als starke Stütze, Arbeitgeber haben etwas in der Hand. Das betrifft eine Menge Branchen: von körpernahen Dienstleistungen bis hin zur Schwerindustrie.“

Anmerkungen

[1] John, S. M. et Kezic, S. (2017). Occupational skin diseases – Development and Implementation of European Standards on Prevention of Occupational Skin Diseases. Journal of The European Academy of Dermatology and Venerology, 31 (Suppl. 4): 3–4. doi: 10.1111/jdv.14276

[2] Der Spender nennt sich XIBU XL FLUID hybrid, seit 16. Juli 2021 ist er erhältlich.

[3] Zum Hygienebewusstsein in der Gesellschaft hat Hagleitner eine Studie veröffentlicht, sie vergleicht die Jahre 2018 und 2020: Händewaschen hat demnach an Stellenwert gewonnen; 18 Prozent ist 2020 zum Wort Hygiene ad hoc Händewaschen eingefallen, 2018 war es lediglich vier Prozent so ergangen.

Über das Unternehmen Hagleitner

Hagleitner gestaltet Hygiene: Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Kosmetik – dazu Spender, Dosiergeräte und Apps. Die Ware entsteht in Österreich, und zwar in Zell am See. Hier hat Hagleitner den Muttersitz; hier wird geforscht, entwickelt und produziert. Jede weitere Niederlassung ist eine Vertriebsstätte. So wirkt das Unternehmen an 27 Standorten in zwölf europäischen Ländern, in 63 Ländern weltweit sind Erzeugnisse zudem über Partner verfügbar.

Was Hagleitner bietet, zielt auf Betriebe und öffentliche Institutionen ab. Direkt an Privatkunden richtet sich die junge Marke hagi, am 6. März 2020 fiel der Startschuss.

1.240 Menschen arbeiten bei Hagleitner mit.

An Hagleitner angegliedert ist die Handelsfirma Buls, sie hat sich auf professionelle Gebäudereinigungsartikel spezialisiert. Buls betreibt in Österreich eigenständig vier weitere Geschäftsstellen mit insgesamt 49 Beschäftigten zusätzlich.

Von April 2019 bis März 2020 hat die Hagleitner-Gruppe in Summe 136,5 Millionen Euro umgesetzt (Wirtschaftsjahr), der Exportanteil macht 47,2 Prozent aus.

Familie

Hagleitner Hygiene gibt es seit 1971, dabei ist das Unternehmen fest in Familienhand. Hans Georg Hagleitner hat 1988 die Geschäfte seines Vaters Johann übernommen und lenkt seither die Firma. Hans Georgs Töchter Katharina und Stefanie wirken 2021 federführend im Betrieb mit: Katharina leitet den Italienhandel, Stefanie ist für das Produktsortiment sowie für die Konsumentenmarke hagi verantwortlich.

Rückfragen & Kontakt:

Hagleitner Hygiene International GmbH
Bernhard Peßenteiner
Pressesprecher
+43 5 0456-11303
bernhard.pessenteiner@hagleitner.com
www.hagleitner.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HAH0002