PPIE geht in die zweite Runde

Ab 1. September können wieder Projekte mit PatientInnen- und BürgerInnenbeteiligung eingereicht werden, bis zu 60.000€ pro Projekt stehen bereit

Wien (OTS) - In der zweiten Förderrunde der Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) sind neben österreichischen Forschungsorganisationen und Universitäten auch PatientInnenorganisationen und Vereine bzw. Nichtregierungsorganisationen antragsberechtigt. Die LBG unterstützt mit dem „Patient and Public Involvement and Engagement“-Umsetzungsprogramm (PPIE) die aktive Einbindung von PatientInnen und BürgerInnen in Forschungsprojekte. Ziel ist eine stärkere Verankerung von PatientInnen- und BürgerInnenbeteiligung in der Wissenschaft in Österreich.

PPIE: https://ppie.lbg.ac.at/

Hoher Bedarf an partizipativer Forschung in Österreich

Die erste Pilotausschreibung wurde am 31. Oktober 2020 abgeschlossen. Derzeit befinden sich 11 PPIE-Projekte in der Umsetzungsphase (https://ppie.lbg.ac.at/en/projects/projects-2020). Bis 31. Oktober 2021 können jetzt wieder österreichische Forschungseinrichtungen, PatientInnenogranisationen und Vereine um Unterstützung von bis zu 60.000 Euro für ihre Projekte ansuchen. Die Pilotausschreibung ist themenoffen und Beiträge aus allen Disziplinen und sozialen Feldern sind erwünscht. „Die erste Runde hat gezeigt, dass viel Bedarf an partizipativen Forschungsvorhaben in Österreich vorhanden ist. Nun wollen wir weitere Projekte mit BürgerInnenbeteiligung unterstützen und PatientInnen und BürgerInnen eine aktive Rolle in der Forschung ermöglichen“, erklärt Raphaela Kaisler, Leiterin des PPIE-Programms am LBG Open Innovation in Science Center.

Beratung und Unterstützung für interessierte ForscherInnen, PatientInnen und BürgerInnen

Das LBG Open Innovation in Science Center unterstützt den Bewerbungsprozess mit diversen Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen. So stehen etwa ein Pre-Check-Onlinetool zur Überprüfung möglicher Beteiligungsaktivitäten, individuelle Beratungen zu Anträgen und Umsetzungsstrategien sowie themenspezifische Trainings und ein Peer-Netzwerk zur Verfügung. Die Beratungsangebote können jederzeit in Anspruch genommen werden.

PPIE Unterstützung: https://ppie.lbg.ac.at/en/facilitate/support4u

Am 09. September 2021 findet ein Webinar zur neuen Pilotausschreibung statt. Registrierung unter: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_w7b0t4jBQAO05UYd5Ydr9g

Über die Ludwig Boltzmann Gesellschaft
Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) ist eine Forschungseinrichtung mit thematischen Schwerpunkten in der Medizin und den Life Sciences sowie den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Die LBG betreibt zusammen mit akademischen und anwendenden Partnern aktuell 20 Ludwig Boltzmann Institute und entwickelt und erprobt neue Formen der Zusammenarbeit zwischen der Wissenschaft und nicht-wissenschaftlichen AkteurInnen wie Unternehmen, dem öffentlichen Sektor und der Zivilgesellschaft. Gesellschaftlich relevante Herausforderungen, zu deren Bewältigung Forschung einen Beitrag leisten kann, sollen frühzeitig erkannt und aufgegriffen werden, um gezielt neue Forschungsthemen in Österreich anzustoßen. Teil der LBG sind das LBG Open Innovation in Science Center, das das Potenzial von Open Innovation für die Wissenschaft erschließt, und das LBG Career Center, das 250 PhD-StudentInnen und Postdocs in der LBG betreut. www.lbg.ac.at

Rückfragen & Kontakt:

Inhaltlicher Kontakt
Mag. Dr. Raphaela Kaisler, MSc
Leiterin PPIE-Umsetzungsprogramm
LBG Open Innovation in Science Center
Nußdorfer Straße 64
1090 Wien
Tel +43 1 513 27 50-62
raphaela.kaisler@lbg.ac.at
ois.lbg.ac.at
https://ppie.lbg.ac.at

Pressekontakt
Laura Heller, MA
Ludwig Boltzmann Gesellschaft
Öffentlichkeitsarbeit
Nußdorfer Straße 64
1090 Wien
+43 (0) 1 513 27 50 35
laura.heller@lbg.ac.at
www.lbg.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | LBG0001