NEOS zu EAG: Erst der Anfang der Energiewende

Gerald Loacker: „Die letzten Monate waren von großer Planungsunsicherheit für Betriebe im Sektor erneuerbare Energie geprägt. Gut, dass sich das nun ändern soll.“

Wien (OTS) - Als „zähe Geburt“ bezeichnet NEOS-Wirtschaftssprecher Gerald Loacker die Einigung auf das EAG, das nun „erfreulicherweise endlich nach monatelangem politischem Kräftemessen das Licht der Welt erblickt hat“. Andere Staaten hätten entsprechende EU-Vorgaben schon vor Jahren umgesetzt und damit dieser Branche in ihren Ländern einen Vorsprung verschafft. „Die letzten Monate waren also von großer Planungsunsicherheit für Betriebe im Sektor erneuerbare Energie geprägt. Gut, dass sich das nun ändern soll.“

Das EAG sei ein wichtiger Schritt - allerdings nur ein einzelnes Puzzlestück einer großen, gesamtheitlichen Strategie im Energiebereich, welche die Regierung als solche schuldig bleibt: „Es gibt noch sehr viel zu tun“, drängt Loacker. „Wofür wollen wir erneuerbares Gas verwenden? Wie viel davon wollen wir in Österreich produzieren? Wie viel wollen wir importieren und woher? Und vor allem: Woher soll der erneuerbare Strom kommen und wie viel brauchen wir? Ohne rasche Antworten auf diese Fragen steht die Energiewende weiterhin auf sehr wackligen Beinen.“

Darüber hinaus kämpfe die gesamte Branche mit wuchernder Bürokratie und einem eklatanten Fachkräftemangel. „Jetzt, da man sich auf ein EAG geeinigt hat, müssen wir auch diese Baustellen entschlossen angehen“, sagt der NEOS-Wirtschaftssprecher.

Rückfragen & Kontakt:

Parlamentsklub der NEOS
0664/88782480
presse@neos.eu
http://neos.eu

Aktuelle Informationen zu „Neustart Österreich“ unter www.neustartoesterreich.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEK0001