Kogler/Köstinger: Antragsstart für NPO-Verlängerung

Gemeinnützige Organisationen können ab 8. Juli Unterstützung für erstes Halbjahr 2021 beantragen – Anträge bis 15. Oktober möglich

Wien (OTS) - Gemeinnützige Einrichtungen – von Sport- und Kulturvereinen über Umwelt-NGOs bis hin zu anerkannten Glaubensgemeinschaften und Freiwilligen Feuerwehren, die im ersten Halbjahr 2021 noch mit COVID-bedingten Einbußen zu kämpfen hatten, können ab 8. Juli beim NPO-Fonds Unterstützung beantragen. Vizekanzler Werner Kogler und Bundesministerin Elisabeth Köstinger rufen Österreichs gemeinnützige Organisationen auf Anträge zu stellen und freuen sich über den bisherigen Erfolg der Hilfsmaßnahme. Bisher wurden rund 490 Millionen Euro ausbezahlt. Ab 8. Juli und bis spätestens 15. Oktober können Anträge für das erste und zweite Quartal 2021 auf der Plattform www.npo-fonds.at elektronisch eingereicht werden.

„Mit den Öffnungen im Mai, den steigenden Temperaturen und den sinkenden Infektionszahlen ist auch das Vereinsleben wieder in Schwung gekommen. Sowohl die Antragszahlen als vor allem auch die positiven Rückmeldungen zeigen: Der NPO-Fonds hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Vereine, Hilfsorganisationen und Freiwilligenorganisationen jetzt wieder neu durchstarten können. Gerade die ersten Monate dieses Jahres waren aber noch mit sehr vielen Einschränkungen verbunden und daher lade ich alle Betroffenen ein, die Unterstützung weiterhin zu nutzen und ab 8. Juli einen Antrag zu stellen", so der für Sport und Kultur zuständige Vizekanzler Werner Kogler. Über die Wirksamkeit der bisherigen Unterstützung des gemeinnützigen Sektors zieht Kogler eine positive Bilanz: „Der NPO-Fonds ist für mich ein echtes Herzensprojekt und in seiner Art und in seinem Umfang europaweit einzigartig. Wir haben mit dem NPO-Fonds in der Krise bisher rund 22.000 Organisationen mit rund 490 Mio. Euro unterstützt. So sind viele gemeinnützige Organisationen gut durch die Krise gekommen. Gerade in schwierigen Zeiten ist das gemeinnützige Leben so wichtig für den Zusammenhalt!"

Bundesministerin Elisabeth Köstinger: “Unser NPO-Fonds ist europaweit einzigartig und hat sich bewährt. Mit dieser raschen und unbürokratischen Unterstützung haben wir rund 22.000 gemeinnützigen Einrichtungen durch die Coronakrise geholfen. Impffortschritt, die erfolgreichen Öffnungsschritte und die niedrigen Infektionszahlen machen Vereinsleben und ehrenamtliche Tätigkeiten jetzt wieder leichter möglich. Das Ehrenamt ist die Seele unseres Landes – gerade die Coronakrise hat gezeigt, wie unersetzbar dieses Engagement für unsere Gesellschaft und unseren Zusammenhalt ist. Darum haben wir den NPO-Fonds auf das erste und zweite Quartal 2021 ausgeweitet. Unser Ziel ist, jenen unter die Arme zu greifen, die Anfang des Jahres noch vom Lockdown betroffen waren und die nach wie vor Unterstützung brauchen. Vor allem der neue Kostenersatz für COVID-Tests ist für viele Vereine eine große Erleichterung.“

Der NPO-Fonds unterstützt von der COVID-Krise betroffene Vereine und weitere gemeinnützige Organisationen in bereits bekannter und bewährter Weise. Gefördert werden Fixkosten wie Mieten oder Betriebskosten bis maximal zur Höhe des Einnahmenverlustes im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019. Darunter fallen auch COVID-bedingte Mehrkosten und angelaufene Kosten für Veranstaltungen, die wegen des Lockdowns nicht stattfinden konnten. Bis zu einer Höhe von 12.000 Euro werden – anderweitig nicht abgedeckte – Kosten für COVID-Tests erstmals auch unabhängig von einem Einnahmenentfall ersetzt. Für Basis-Personalkosten, die auch bei extremer Einschränkung des Betriebs entstehen, sowie für unaufschiebbare Investitionen und Reparaturen erhalten die Organisationen zudem einen pauschalen "Struktursicherungsbeitrag" in der Höhe von 10 % der Einnahmen von 2019.

Für das 2. Halbjahr 2021 sind für Härtefälle unter den NPO, die besonders schwer und langandauernd von COVID und seinen Folgen betroffen sind, zusätzlich 35 Mio. Euro reserviert.

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