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Taschner: Gießkannenprinzip bleibt SPÖ-Motto in Bildungsfragen

ÖVP-Bildungssprecher verweist auf zahlreiche Initiativen des Bildungsressorts, um Lernlücken zu schließen

Wien (OTS) - Die Forderung nach einem „Bonussemester“ für alle Schülerinnen und Schüler ist wohl eher als „Strafsemester“ anzusehen, meinte heute, Montag, ÖVP-Bildungssprecher Abg. Rudolf Taschner zu den Aussagen der SPÖ-Bildungssprecherin Petra Vorderwinkler. Denn trotz vieler Herausforderungen konnte das Schuljahr verhältnismäßig normal zu Ende gebracht werden. Mit dem geforderten „Bonussemester“ wären allerdings alle Schülerinnen und Schüler verpflichtet, ein Semester länger die Schulbank zu drücken, Verzögerungen beim Jobantritt, Studium und Lehre wären die Folge. „Weder bildungspolitisch noch volkswirtschaftlich kann das durchdacht sein.“

„Mit der Forderung von 1.000 Euro-Nachhilfe-Gutscheinen geht die SPÖ nach dem Gießkannenprinzip vor, von sozialer Treffsicherheit keine Rede. Auch wenn das vergangene Schuljahr von der Corona-Pandemie geprägt war, so hat das Bildungsministerium eine Reihe von Maßnahmen gesetzt, um die Schulen nicht nur gesundheitspolitisch abzusichern, sondern auch bildungsmäßig gut durch das Schuljahr zu bringen und coronabedingte Nachteile auszugleichen“, verwies Taschner beispielsweise auf die zwei zusätzlichen Förderstunden, die Bereitstellung individueller Lernhilfe über die Plattform weiterlernen.at oder die Sommerschule – „Initiativen, die sogar kostenfrei von jenen, die es brauchen, in Anspruch genommen werden können“.

„Bundesminister Faßmann hat wichtige Maßnahmen gesetzt, um die aufgrund der langen Fernunterrichtsphasen entstandenen Lernlücken zu schließen. Es wäre angemessener, hier Lob zu spenden anstatt mit skurrilen Vorstellungen an die Öffentlichkeit zu treten“, so Taschner abschließend in Richtung SPÖ.

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