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„kreuz und quer“-Zweiteiler „Der Kreuzzug der Kinder“ am 6. und 13. Juli ab 22.35 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Tausende Kinder brechen im Mittelalter nach Jerusalem auf, um die Heilige Stadt von den Muslimen zu befreien. Ohne elterliche Hilfe, unbewaffnet, Tausende Kilometer zu Fuß. Ein mittelalterlicher Mythos oder historische Wahrheit? „Märchen oder historische Wahrheit“, der erste Teil der zweiteiligen „kreuz und quer“-Dokumentation „Der Kreuzzug der Kinder“ von Martin Papirowski, thematisiert am Dienstag, dem 6. Juli 2021, um 22.35 Uhr in ORF 2 die Lebensumstände von Kindern und Jugendlichen in den Städten des Mittelalters und die Rolle der Kirche und des Glaubens in ihrem Leben. Verbirgt sich hinter dem Märchen von Hänsel und Gretel der mittelalterliche Mythos der Kinderkreuzzüge? Teil 2 – „Die Kinderpropheten und der Papst“ – folgt am Dienstag, dem 13. Juli, um 22.35 Uhr in ORF 2.

Im Jahre 1212 brechen in Köln Tausende von Kindern Richtung Jerusalem auf. Sie wollen, ohne Waffen, die „Heilige Stadt von den Sarazenen befreien“. Geführt werden sie von Nikolaus – ein Kind wie sie. Er prophezeit ihnen, dass sich das Mittelmeer für sie teilen werde. Zur gleichen Zeit versammeln sich in Paris ebenfalls Scharen von Kindern, ihr Anführer ist der Hirtenjunge Stephan. Auch ihr Ziel ist Jerusalem. Die Kinder überqueren die Alpen, „viele sterben schon vorher an Hunger und Erschöpfung“, heißt es in einer Quelle. Die Geschichte endet im Chaos: Wer bis dato nicht erfror oder verhungert ist, stirbt durch Ertrinken, Fieber und Seuchen.

Mehr als 50 mittelalterliche Chronisten berichten über diesen Kreuzzug, doch was ist Mythos, was Wahrheit? Die zweiteilige Dokumentation liefert eine akribische Rekonstruktion der Ereignisse. Hochkarätige Forschungsteams analysiert den Mythos und gehen folgenden Fragen nach: Wie entstand die Bewegung, gab es Drahtzieher? Welche Rolle spielte die Amtskirche? Basieren die Märchen „Hänsel und Gretel“ bzw. „Der Rattenfänger von Hameln“ auf dem Kreuzzug der Kinder?

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