Deutsch: SPÖ kämpft für sichere Pensionen – „Menschen verdienen Pension, von der man im Alter gut leben kann!“

SPÖ-Paket für sichere Pensionen sieht Beibehaltung der abschlagsfreien Pension nach 45 Arbeitsjahren, die Anpassung des Frühstarterbonus sowie faire Pensionen für Frauen vor

Wien (OTS/SK) - Während des Lockdowns haben Arbeitnehmer*innen in der kritischen Infrastruktur alles gegeben, um unser Land am Laufen zu halten. Dass jetzt gerade die älteren Arbeitnehmer*innen die ersten sein sollen, die in Form von Pensionskürzungen der türkis-grünen Bundesregierung die Kosten der Krise begleichen müssen, ist für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch „nicht hinnehmbar“. „Die Regierung kürzt eiskalt bei angehenden Pensionist*innen“, sagt Deutsch, der festhält, dass sich „die SPÖ dem türkis-grünen Pensionsraub entschieden entgegenstellen und für sichere Pensionen kämpfen wird“. Deutsch bekräftigt dazu das Pensions-Paket von SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner, das die Leistungen unserer älteren Generation anerkennt und sichere Pensionen für alle garantiert. Das SPÖ-Paket sieht unter anderem die Beibehaltung der abschlagsfreien Pension nach 45 Arbeitsjahren, die Anpassung des Frühstarterbonus sowie faire Pensionen für Frauen vor. ****

„Die SPÖ hat zahlreiche konkrete Anträge eingebracht, um die Kürzungen bei den Pensionen zu stoppen und Verbesserungen zu erreichen“, sagt Deutsch, der bekräftigt, dass sich „die Lebensleistung der Menschen lohnen muss“. Dazu zählt die Beibehaltung der abschlagsfreien Pension nach 45 Arbeitsjahren: „Es ist unfair und ungerecht, dass Menschen, die 45 Jahre hart gearbeitet haben und eine durchschnittliche Pension erhalten, mit Abschlägen von bis zu 5.000 Euro bestraft werden“, sagt Deutsch. Dies treffe jene Menschen, „die maßgeblich zum Wohlstand Österreichs beigetragen haben“.

Außerdem soll der „Frühstarterbonus“ sinnvoll angepasst und die Kürzungen bei angehenden Pensionist*innen rückgängig gemacht werden. Denn der von Türkis-Grün beschlossene „Frühstarterbonus“ ist kein Ersatz für die abschlagsfreie Pension nach 45 Jahren; er bringt den Betroffenen maximal 60 Euro brutto im Monat und das nur dann, wenn man auch 60 Monate zwischen dem 15. und 20. Lebensjahr gearbeitet hat. Auch die Kürzungen bei angehenden Pensionist*innen durch die unzureichende Inflationsabgeltung sollen behoben werden – ansonsten droht jenen, die in der Krise das Land am Laufen gehalten haben, eine Pensionskürzung von 420 Euro pro Jahr.

„Frauen bekommen im Schnitt nur halb so viel Pension wie Männer“, sagt Deutsch, für den es „höchste Zeit“ ist, diesem Ungleichgewicht entgegenzutreten. „Dazu braucht es bessere Bezahlung und eine bessere Anrechnung der Kindererziehungszeiten“, so Deutsch, der die Anrechnung der Kinderziehungszeiten mit 160 statt 110 Euro monatlich sowie eine Extra-Pension von 50 Euro pro Monat für jene Frauen, die schon jetzt in Pension sind und Kindererziehungszeiten aufweisen, fordert.

Schließlich soll den Pflegekräften der Zugang zur Schwerarbeitspension ab 60 Jahre möglich gemacht werden. „Pflege ist Schwerstarbeit – körperlich und psychisch“, so Deutsch, der betont, dass dringend geboten ist, „diesen wichtigen Einsatz für unsere Gemeinschaft anzuerkennen und Pflegekräfte zu entlasten“. Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer ist klar: „Die Menschen verdienen eine Pension, von der man im Alter gut leben kann!“ (Schluss) ls/bj

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