Modeschule Hetzendorf präsentiert Abschlussarbeiten: Schiene statt Show

Schülerinnen und Schüler der Modeschule Hetzendorf inszenieren im Juli den Laufsteg auf der Schiene, mit einer Straßenbahn als Model.

Wien (OTS) -

Die Modeschule Hetzendorf geht neue Wege und präsentiert ausgewählte Arbeiten, die im Schuljahr 2020/21 entstanden sind, (nach einem nicht herkömmlichen Jahr,) nicht in einer herkömmlichen Show, sondern auf einer Straßenbahn, die ab 1. Juli 2021 in fast ganz Wien unterwegs ist. Die Zentrale Botschaft ist „IMAGINE TOMORROW“. Präsentiert werden grafische Arbeiten, die in der Kreation von Mode die Ausgangsbasis bilden. Im Spätherbst wird dann eine Straßenbahn mit gefertigten Modellen zu sehen sein.

„Mit diesem „Laufsteg auf Schiene“ sind die Abschlussarbeiten der jungen Designtalente aus Hetzendorf ab sofort fast in ganz Wien präsent! Es ist toll, dass die Schülerinnen und Schüler trotz Pandemie mit so viel Kreativität und innovativen Ideen das Semester abschließen können. Ich gratuliere zu den gelungenen Arbeiten!“, betont Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr.

Mit der Mode-Bim quer durch Wien

Die ULF-Garnitur mit den Illustrationen, Grafiken und Bildern der Schülerinnen und Schüler der Klassen der 3-jährigen und 5-jährigen Ausbildung ist im Juli 2021 unterwegs. Die Mode-Straßenbahn fährt ausgehend von der Wiener Linien Remise Favoriten auf den Straßenbahnlinien D, 1, 6, 11, 18 und 71 quer durch Wien vom Stadtrand bis zum Zentrum. Unterstützt wurde die Umsetzung des Projektes durch das Engagement der Wiener Linien und der GEWISTA.

Direktorin Monika Kycelt zeigt sich sehr stolz: „Einmal mehr hat das gesamte Team der Modeschule Hetzendorf Weitblick und Kreativität bewiesen, trotz Corona-Pandemie und der damit verbundenen schwierigen Rahmenbedingungen ist es gelungen, unsere einzigartige Modeausbildung einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.“

„imagine tomorrow“: phantasievoll, experimentell und frei

„Das Schuljahr hat die Modeschule Hetzendorf vor große Herausforderungen gestellt. Jedoch, eingeschränkte Möglichkeiten fördern innovative Ideen. Der traditionelle Laufsteg im Schloss wurde kurzerhand zu einem rollenden Catwalk durch die Stadt, damit die Schülerinnen und Schüler die Bandbreite ihres kreativen Könnens zeigen können“, beschreibt Ingrid Gaier, künstlerische Leitung für das Projekt, die Entstehungsgeschichte der Mode-Bim.

Alles, was zum Entwurfsprozess gehört, kann an den gezeigten Arbeiten abgelesen werden: Chiara Bubla, Luise Knecht, Nike Lachner, Nikolita Tavena und Paulina Aumayr zeigen in ihren Modegrafiken und Kollektionsplanungen den Entwurfsprozess, Thomas Gelbmann, Leonie Sommer und Maria Gelbmann präsentieren den experimentellen Zugang zu Material und Bemusterungsmöglichkeiten von Oberflächen, aber auch Experimentelles Gestalten und Figuralzeichnen gehören zu einer fundierten künstlerischen Ausbildung dazu, was Pauline Kaufmann und Laura Rist in ihren Arbeiten demonstrieren.

Freies Arbeiten und phantasievolles Interpretieren von Aufgabenstellungen sind essentiell, was Lara Milcic, Miriam Plattner, Charlotte Wagner und Lena Bischur zeigen. Mit diesen vierzehn ausgewählten Sujets kann man das kreative Feld ablesen, in dem Mode entwickelt wird. Im November folgt der zweite Waggon mit konkreten Modellen, die aus diesem kreativen Pool umgesetzt worden sind.

Auszeichnungen für besondere Leistungen

Eine besondere Ehre wurde jenen Schülerinnen und Schülern zuteil, die für ihre schulischen und künstlerischen Jahresleistungen sowie für soziales Engagement im Rahmen der Schulgemeinschaft geehrt wurden.

Gemeinderätin Marina Hanke überreichte die vom Verein der FörderInnen der Modeschule Wien gestifteten Awards an Markus Achmann (2. Klasse), Linnea Novy (2. Jahrgang), Hannah Dietrich (3. Jahrgang) und Marc Dudek (4. Jahrgang).

Hanke: "Das vergangene Schuljahr war für die Schüler*innen sehr herausfordernd, es ist beeindruckend, was sie trotz der schwierigen Situation alles geschafft haben. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit den Awards herausragende Leistungen würdigen können."

Die Anerkennungsstipendien der Stadt Wien wurden von Herrn Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr persönlich überreicht und gingen an Christine Zimmerl (2. Klasse), Maria-Regina Gelbmann (2. Jahrgang), Maxima Moser (3. Jahrgang), Tabea Wolf (4. Jahrgang).

Einzigartige Modeausbildung am Puls der Zeit

Die Modeschule Hetzendorf zählt zu den renommiertesten Bildungseinrichtungen der Stadt Wien und genießt internationale Anerkennung. Die fünfjährige Ausbildung der Höheren Lehranstalt für Modedesign und Produktgestaltung vereint gleichermaßen den künstlerisch-kreativen, handwerklichen und allgemeinbildenden Bereich und schließt mit der Reife- und Diplomprüfung ab. Die Auswahl an fünf Ausbildungsschwerpunkten (Modedesign/Kleidermachen, Modell-Modisterei, Produktgestaltung Taschen und Accessoires oder Schuhe, Strickdesign oder Textildesign) in Kombination mit den künstlerischen Fächern ist ein einmaliges Angebot im deutschsprachigen Raum. Die dreijährige Fachschule für Mode ist ein weiteres Ausbildungsangebot mit Auswahl an zwei Vertiefungen (Fashion Styling oder Angewandte Betriebsführung). Die Abschlussprüfung ist facheinschlägigen Lehrabschlüssen gleichgestellt und ersetzt die UnternehmerInnenprüfung.

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Julia Kernbichler
Mediensprecherin Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr, MA
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julia.kernbichler@wien.gv.at

Nicole Popovic
PR Stadt Wien – Modeschule Hetzendorf
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