Sima/Derfler/Hammerschmid: Info-Zentrum Nordwestbahnhof öffnet am 1. Juli wieder seine Pforten

Neues Stadtentwicklungsgebiet auf einer Fläche von 60 Fußballfeldern anstatt Güterbahnhof mitten in der Brigittenau

Wien (OTS) - Heute noch als Fracht- und Güterbahnhof der ÖBB in Verwendung, werden auf dem 44 Hektar großen Areal am Nordwestbahnhof in den nächsten Jahren Wohnungen für rund 16.000 Menschen, Arbeitsplätze für rund 5.000 Menschen, große Schulen, ein 10 Hektar großer Grünraum und vieles mehr entstehen. Ganze 60 Fußballfelder umfasst das neue innerstädtische Stadtentwicklungsgebiet, das nicht auf der grünen Wiese, sondern eben auf einem dann nicht mehr genutzten Bahnhofsareal entsteht. Um eine zentrale Anlauf-und Infostelle für die Bürgerinnen und Bürger zu bieten, öffnet das von der Stadt Wien und den ÖBB betriebene Info-Zentrum mit dem „Stadtraum“ der Stadt Wien und dem InfoCenter der ÖBB mit 1. Juli nach coronabedingter Schließung wieder seine Pforten. „Uns ist BürgerInnenbeteiligung ein ganz zentrales Anliegen und dazu braucht es natürlich breite Info. Wir wollen den Menschen die Hintergründe der Wiener Stadtentwicklung näherbringen, unsere zentralen Ansätze vermitteln, warum wir vorrangig schon genutzte Flächen verbauen und damit das Grünland schützen. Angesichts der Klimakrise ist mir ganz wichtig, in der Stadtplanung und Stadtentwicklung viel Grünraum zu schaffen, gerade dort wo bislang Lagerhallen und Asphalt den Ton angeben, ganz gemäß unserem Motto „Raus aus dem Asphalt“, so Planungsstadträtin Ulli Sima bei der heutigen Eröffnung des „Stadtraums“.

Wien hat in den letzten Jahren mit der Entwicklung des Sonnwendviertels am Gelände des ehemaligen Süd-bzw. Ostbahnhofs oder des Nordbahnviertels am ehemaligen Nordbahnhof international beachtete Beispiele moderner Stadtentwicklung auf nachgenutzten Bahnhofs-oder Betriebsflächen umgesetzt.

Meilenstein für Brigittenau

Für den Bezirksvorsteher des 20. Bezirks, Hannes Derfler, ist das neue Stadtentwicklungsgebiet ein Meilenstein: „Die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Nordwestbahnhof-Areals wird im Stadtraum und dem InfoCenter spannend und informativ dargestellt. Dazu werden Möglichkeiten genutzt, die eindeutig ins 21. Jahrhundert gehören. Ich kann allen Wienerinnen und Wienern und insbesondere den Brigittenauer Bürgerinnen und Bürgern den Besuch nur empfehlen!“

„Wir legen großes Augenmerk auf eine aktive und transparente Öffentlichkeitsarbeit bei all unseren ÖBB-Planungs- und Bauvorhaben – so natürlich auch hier am Nordwestbahnhof. Das InfoCenter stellt dabei das Herzstück unserer Informationsarbeit zu diesem wichtigen Stadtentwicklungsprozess dar. Die Tore stehen sowohl den Anrainerinnen und Anrainer als auch allen Interessierten offen – auch während der Umweltverträglichkeitsprüfung. Und der Blick lohnt sich! Denn auf dem letzten großen innerstädtischen Stadtentwicklungsgebiet der ÖBB entsteht ein moderner, lebenswerter Stadtteil und im InfoCenter bekommen die Besucherinnen und Besucher einen tollen Vorgeschmack darauf“, so Franz Hammerschmid, Geschäftsbereichsleiter Asset Management der ÖBB Infrastruktur AG.

Zeitplan für das neue Stadtviertel am Nordwestbahnhof

  • 2021: Start des UVP-Verfahrens
  • 2022/23: Erarbeitung und Beschluss der Flächenwidmung
  • 2024: Möglicher Baubeginn – Phase 1 (Bereich Taborstraße/Rebhanngasse)
  • Ab 2026: Fertigstellung der ersten Wohnungen

Infozentrum jeden Donnerstag geöffnet und kostenlose Führungen für Kleingruppen mit Anmeldung

Ab Donnerstag, 1. Juli, ist das Info-Zentrum am Gelände des Nordwestbahnhofs wieder jeden Donnerstag von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet. Im Rahmen von drei Ausstellungen können die Bürgerinnen und Bürger unterschiedliche Aspekte im Zusammenhang mit dem Areal kennenlernen und erleben.

  • Im „Stadtraum“ der Wiener Stadtteilplanung werden anhand eines digital bespielten Modells die Zukunft des Areals präsentiert und die Grundprinzipien der Stadtteilplanung vorgestellt.
  • Im InfoCenter der ÖBB kann man erleben, wie aus ehemaligen Bahnarealen lebenswerte neue Stadtteile für alle entstehen. Die Themenschwerpunkte liegen beim UVP-Verfahren und der Präsentation jener Bereiche, die Einfluss auf die Abbruch-, die Bau- und die spätere Nutzungsphase haben.
  • Und in der Ausstellung des Museums am Nordwestbahnhof von Tracing Spaces erfährt man alles über die Kulturgeschichte des Areals und des ehemaligen Nordwestbahnhofs.
  • Zusätzlich zu den regelmäßigen Öffnungszeiten steht das Info-Zentrum auch für Kleingruppen per Anmeldung (stadtraum@wien.gv.at bzw. projektinfo@oebb.at) offen. Der Eintritt ist kostenlos. Die entsprechenden Hygieneregeln (3-G-Regel, Contact Tracing) im Zusammenhang mit Corona kommen zur Anwendung.

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/presse/bilder

Rückfragen & Kontakt:

Stefan M. Fischer
Mediensprecher Stadträtin Ulli Sima
Mail: Stefan.fischer.sf1@wien.gv.at
Tel: +43 1-4000 81359

Juliane Pamme
Pressesprecherin ÖBB-Holding AG
Schwerpunkt: Infrastruktur, Immobilien,
alle weiteren Tochtergesellschaften
Tel. +43 1 93000 322 33
Mail: juliane.pamme@oebb.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0011