Rang 8 im European Innovation Scoreboard: Österreich in Gruppe der „Strong Innovators“

Rang 8 im European Innovation Scoreboard: Österreich in Gruppe der „Strong Innovators“

Wien (OTS) - Österreich ist im European Innovation Scoreboard (EIS) wie im Vorjahr auf Platz 8 gelandet und bleibt in der Gruppe der „Strong Innovators“. In der Reihung der EU und Nicht-EU-Staaten wurde der 10. Platz erreicht, das ist eine Verbesserung um einen Rang im Vergleich zum Vorjahr.

2021 wurde allerdings eine umfassende Revision des European Innovation Scoreboard umgesetzt. An der Methodologie hat sich nichts verändert, wegen neuer Indikatoren und Datenbereinigungen sind die Ergebnisse aber nur mit Vorsicht mit anderen Jahren zu vergleichen. Gänzlich neu ist die Kategorie „Klimaveränderung“ mit den Indikatoren „Ressourcenproduktivität“, „Feinstaubausstoß“ und „Entwicklung von Umwelttechnologien“.

Forschungsminister Heinz Faßmann sagt: „Österreichs Stärken liegen unter anderem in der Attraktivität der Forschungssysteme, wo wir den guten 6. Rang erreichen. Insbesondere in den öffentlich-privaten Co-Publikationen und in den internationalen wissenschaftlichen Co-Publikationen kann Österreich punkten. Das ist ein Beleg gelebter Wissenschafts-Wirtschafts-Kooperation. Mit der neu beschlossenen Strategie für Forschung, Technologie und Innovation (FTI-Strategie) wurde das Budget für die Einrichtungen um 27% angehoben. Das ist ein kräftiges Signal für den Standort und ein Bekenntnis der gesamten Regierung, die Forschung zu stärken. Mein Ziel ist es, die österreichische Forschung im internationalen Vergleich noch weiter nach vorne zu bringen und zur Gruppe der Innovation Leader aufzuschließen. Wir wollen den Fokus in der Forschung auf Wirksamkeit und Exzellenz legen und die Begeisterung für Wissenschaft und Forschung wecken.“

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler: „Gerade in der Krise ist es wichtig, Unternehmen zu unterstützen ihre F&E-Projekte weiterzuführen. Der diesjährige Innovationsanzeiger verdeutlicht einmal mehr, dass sich Österreich im Bereich der Forschungs- und Entwicklungsarbeit, bei Patenten und in der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und F&E betreibenden Unternehmen hervorgetan hat. All das sorgt für Wertschöpfung und nachhaltige Arbeitsplätze. Besonders erfreulich ist, dass heuer erstmalig auch Indikatoren zu Umweltinnovation und Klimawandel aufgenommen wurden. Wir wollen bis 2040 nicht nur Klimaneutralität für Österreich erreichen und damit Vorreiter beim Klimaschutz sein, sondern haben uns auch in der FTI-Strategie ambitionierte Ziele gesetzt, Klimaschutztechnologien voranzutreiben, um als Forschungs- und Innovationsstandort ins absolute Spitzenfeld vorzurücken. Im Bereich der direkten und indirekten Forschungsförderung konnten wir uns mit dem zweiten Platz sogar einen Trepperlplatz sichern.“

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck: „Österreich ist es dank seiner innovativen Unternehmenslandschaft sehr gut gelungen, über Innovation und Digitalisierung die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit substantiell zu steigern. Insbesondere die intensive Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft zahlt sich aus. Österreich fördert gezielt die ‚Produktion der Zukunft‘, etwa mit der Finanzierung von COMET-Zentren, die standortrelevante Spitzenforschung auf höchstem Niveau betreiben und in jenen Bereichen forschen, die für die österreichische Wirtschaft strategisch wichtig sind. Wichtig wird sein, sich nicht auf diesem positiven Ergebnis auszuruhen, sondern konsequent seine Hausaufgaben zu machen. Daher hat die Bundesregierung noch mitten in der Corona-Pandemie eine Strategie für Forschung, Technologie und Innovation (FTI-Strategie 2030) beschlossen, unter anderem mit der Zielsetzung beim European Innovation Scoreboard bis 2030 in die Top 5 aufzusteigen. Mit dem Forschungsfinanzierungsgesetz und den FTI-Pakten gibt es einen klaren Umsetzungsmechanismus zur Erreichung der Ziele der FTI-Strategie. Mit bestmöglicher Unterstützung unserer innovativen Unternehmen und einem klaren Fokus auf Digitalisierung wollen wir als Wirtschaftsministerium dazu beitragen, dass der eingeschlagene Innovationspfad fortgesetzt werden kann.“

Erfreulich ist das Ergebnis im globalen Ranking: Die EU verbessert sich und verkleinert den Abstand zu Australien und Kanada.

Das EIS ist ein jährlicher Report der EU-Kommission über die Performance von Forschung und Innovation der Staaten. Das Abschneiden eines Landes im Rahmen des EIS wird von 32 Einzelindikatoren bestimmt, die in zwölf Dimensionen abgebildet werden. Österreich liegt in zehn Dimensionen über dem EU-Durchschnitt.

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