Justiz ermittelt gegen FPÖ, VP-Hanger fordert volle Aufklärung

Ibiza, Spenden, Vereine: Kickl hat seit den 90ern führende Positionen in der FPÖ und ist für diesen Sumpf mitverantwortlich

Wien (OTS) - „Die Justiz ermittelt weiter gegen FPÖ-nahe Vereine. Geldflüsse an Immobilienfirmen, Spenden und dubiose Vereinskonstruktionen sind offenbar System in der FPÖ. Herbert Kickl war von 2005 bis 2018 Generalsekretär der FPÖ und muss von all diesen Vorgängen gewusst haben. Kickl hat die Geschicke der FPÖ als Generalsekretär gelenkt und war federführend verantwortlich für das System FPÖ. Wenn Kickl jetzt so tut als hätte er von all dem, das unter anderem von Parteiobmann Strache 2017 auf Ibiza preisgegeben wurde, nichts gewusst, dann kann es sich bestenfalls um einen schlechten PR-Witz handeln“, so der Fraktionsführer der Volkspartei im Ibizia-Untersuchungsausschuss Andreas Hanger.

Die FPÖ hat offensichtlich über Jahrzehnte ein dubioses Vereinsnetzwerk gesponnen, in dem öffentliche Gelder verschwunden sind. Ab 2015 hat der damalige FPÖ-Chef Strache gemeinsam mit FPÖ-Abgeordnetem Tschank nach und nach Vereine gegründet von denen alleine vier 1,5 Millionen Euro an Spenden erhielten. Die Justiz ermittelt nun gegen diese FPÖ-nahe Vereine – damaliger Generalsekretär der FPÖ war Herbert Kickl. „Es braucht hier volle Aufklärung und Transparenz. Herbert Kickl wird hier als damaliger Generalsekretär für alle Machenschaften seiner Partei geradestehen müssen. Der Versuch sich an seinem Vorgänger abzuputzen ist nicht nur feig, sondern auch absolut unglaubwürdig. Als Generalsekretär war Kickl an der Spitze des gesamten Systems der FPÖ. Die FPÖ hat zwar versucht Strache auszutauschen, doch das Ibiza-System bleibt“, so Hanger abschließend. (Schluss)

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