VP-Donaustadt fordert Parkpickerl-Zonenmodell für den Bezirk

Bezirksparteiobfrau und Nationalratsabgeordnete Gudrun Kugler fordert ein differenziertes Modell – Kritik an erhöhtem Preis und Parkdauer

Wien (OTS) - Scharfe Kritik an der wienweiten Einführung des Parkpickerls kommt auch aus der Donaustadt. Für Bezirksparteiobfrau Nationalratsabgeordnete Gudrun Kugler handelt es sich um eine vertane Chance, denn durch eine maßgeschneiderte Lösung hätte man den Bezirk tatsächlich entlasten können. „Was Stadträtin Ulli Sima als großen Wurf bezeichnet, ist in Wahrheit nichts anderes als Abzocke und ein Angriff auf jene Menschen, die auf das Auto angewiesen sind“, so Kugler und weiter: „Wir fordern seit Jahren eine Verdichtung der Intervalle des öffentlichen Verkehrs gekoppelt mit dem Ausbau der Park & Ride-Anlagen. Auch fehlt es an Garagen. Entlastungen durch die neuen Homeoffice-Regelungen und das 1-2-3 Ticket werden nicht berücksichtigt. Kurzparkzonen und das Parkpickerl sind für uns nur dort vertretbar, wo sie auch wirklich notwendig sind.“

Kugler spricht sich klar dagegen aus, dass die vielen unterschiedlichen Grätzeln im 22. Bezirk alle so behandelt werden, wie die dicht bebaute Innenstadt. „Es ist nicht einzusehen, dass selbst in ländlicheren Gebieten den Anrainern das Leben und das private Miteinander mit einem Parkpickerl bis 22 Uhr und einer Parkdauer von maximal zwei Stunden derartig erschwert wird. Der 22. Bezirk ist ein Flächenbezirk und benötigt zugeschnittene Maßnahmen für die einzelnen Grätzel.“ Nicht zu vergessen ist die Situation der Unternehmen, die oftmals über keine betriebseigenen Parkplätze verfügen. „Die Donaustadt soll nicht zur Schlafstadt werden. Darüber hinaus gilt es auch, Arbeitsplätze zu sichern. Mitarbeiter aus anderen Bezirken oder aus dem Umland etwa, deren Anreise öffentlich nicht zumutbar ist, sollen weiterhin die Möglichkeit haben, im 22. Bezirk während ihrer Arbeitszeit zu parken.“

Auch die enorme Preiserhöhung des Parkpickerls in den Außenbezirken kritisiert Kugler. „Gerade in Zeiten von Corona sollten die Bürger finanziell entlastet werden. Die flächendeckende Einführung des Parkpickerls statt einem durchdachten Zonenmodell zeigt wieder einmal, dass der SPÖ die Lebensrealitäten der Menschen fremd sind. Ich bin enttäuscht, dass der SP-Bezirksvorsteher diese Abzocke mitträgt statt mit gezielten Maßnahmen für eine wirkliche Entlastung der Donaustädterinnen und Donaustädter zu sorgen.“

Die Nationalratsabgeordnete Gudrun Kugler lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, online ihre Meinung dazu zu sagen. Hier der Link: https://mitmachen.oevp-wien.at/parkpickerl-donaustadt/

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Neue Volkspartei Donaustadt
Dr. Gudrun Kugler
Bezirksparteiobfrau, Nationalratsabgeordnete
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