Bayr: Der Schaden, den sexuelle Gewalt in Konflikten anrichtet, ist unermesslich!

Systematische Vergewaltigung in bewaffneten Konflikten ist ein Kriegsverbrechen und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Wien (OTS/SK) - Die Internationale Staatengemeinschaft muss entschieden gegen sexuelle Gewalt in Konflikten auftreten und die Opfer bestmöglich schützen“, fordert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages gegen sexuelle Gewalt in Konflikten am 19. Juni. „Unter den unzähligen Opfern in bewaffneten Konflikten sind am schlimmsten Frauen und Mädchen betroffen, die Opfer von sexueller Gewalt als Kriegstaktik werden“, stellt Bayr fest und ergänzt: „Sexuelle Gewalt in Konflikten führt zu Schäden, die weit über die Zeit der Kriegshandlungen hinausreichen. Sexuelle Gewalt in Konflikten bedroht die psychische und physische Gesundheit der betroffenen Frauen und ihrer Kinder und erschwert die Beilegung des Konflikts auf gemeinschaftlicher Ebene. Die menschlichen Kosten eines Krieges sind hoch, der Schaden, den sexuelle Gewalt in Konflikten anrichtet, ist unermesslich!“ ****

„Alle staatlichen und nichtstaatlichen Konfliktparteien müssen ihre Verpflichtungen nach dem humanitären Völkerrecht und den Menschenrechten erfüllen und sicherstellen, dass ihre Streitkräfte die Zivilbevölkerung, insbesondere Frauen und Kinder, vor allen Menschenrechtsverletzungen schützen. Jegliche sexuelle Gewalt, aber natürlich auch jede andere Art von Gewalt, ist ausdrücklich zu verurteilen und Täter müssen, wenn es zu Übergriffen kommt, vor Gericht gestellt werden“, fordert Bayr. (Schluss) bj

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