Offener Brief an Bundesregierung: Geduld der Bürger*innen & Konsument*innen ist am Ende!

ÖVP und Grüne müssen Hinterzimmer-Deals aufgeben und in Dialog treten, Kükentöten, Kälbertransporte & Co müssen verboten werden

Wir hatten große Hoffnung, dass ÖVP & Grüne die Anliegen der 416.000 Menschen ernstnehmen. Nun sieht es so aus, als würden sie sich auf Kuhhandel im Hinterzimmer beschränken, statt wie angekündigt die Bürger und Konsumenten einzubeziehen. Wir werden sie damit nicht durchkommen lassen. Wir laden sie ein letztes Mal dazu ein, den Dialog mit uns zu suchen. Die Geduld der Menschen ist jedenfalls endgültig erschöpft, die Misshandlung der Tiere und die Zerstörung der Natur müssen aufhören.
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Wien (OTS) - Nur wenige Tage nach der parlamentarischen Debatte des Tierschutzvolksbegehrens im Nationalrat, bei der sich alle Fraktionen in schönen Worten zu den Forderungen der Bürgerinitiative bekannt haben, droht die Bundesregierung wieder in alte Muster zu verfallen. In gewohnter Hinterzimmer-Manier wollen Bundesministerin Köstinger und Bundesminister Mückstein offenbar über die Köpfe der Bürger*innen hinweg die nächsten Schritte ausdealen. Das ist das Gegenteil von dem, was angekündigt worden war.

Das Tierschutzvolksbegehren hat sich bewusst von Anfang an als Brückenbauer zwischen Konsumenten und Produzenten verstanden und dabei auch versucht, alle Perspektiven zu berücksichtigen. Klar war von Anfang an aber auch, dass es ohne den Einbezug der Konsumenten am Verhandlungstisch keine tragfähige Lösung geben kann. Bislang war immer von ÖVP und Grünen versprochen worden, dass sie nicht diesen Fehler der Vergangenheit wiederholen werden, der zu weithin bekannten Misserfolgen geführt hat.

Die Initiatoren des Tierschutzvolksbegehrens haben daher heute einen offenen Brief an Bundesministerin Elisabeth Köstinger und Bundesminister Wolfgang Mückstein übermittelt, in dem sie in Erinnerung rufen, dass nur in einer Partnerschaft auf Augenhöhe echter Fortschritt erreichbar sein wird. Die Menschen haben die politischen Spielchen satt und wollen eingebunden werden. Sebastian Bohrn Mena, Bevollmächtigter des Tierschutzvolksbegehrens und Sprecher der Bürgerinitiative oekoreich dazu:

Wir hatten große Hoffnung, dass ÖVP & Grüne die Anliegen der 416.000 Menschen ernstnehmen. Nun sieht es so aus, als würden sie sich auf Kuhhandel im Hinterzimmer beschränken, statt wie angekündigt die Bürger und Konsumenten einzubeziehen. Wir werden sie damit nicht durchkommen lassen. Wir laden sie ein letztes Mal dazu ein, den Dialog mit uns zu suchen. Die Geduld der Menschen ist jedenfalls endgültig erschöpft, die Misshandlung der Tiere und die Zerstörung der Natur müssen aufhören.“

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Offener Brief an die Bundesregierung
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