SPÖ-Heinisch-Hosek: Gewaltschutzabfrage geht nicht weit genug!

Ressorts sollten Budgetauswirkungen auf Geschlechter schon in der Erstellung analysieren

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek kritisiert in der heutigen Nationalratssitzung den intransparenten Umgang beim Genderbudgeting: „In Island listen alle Ressorts auf, wie ein Konjunkturpaket zur Belebung der Wirtschaft Männern und Frauen zugutekommt. Bei uns ist man hintennach und bittet die Gendermainstreamingstelle jetzt abzufragen, wieviel Geld wir für Gewaltschutz ausgeben.“ Die Abgeordnete stimmt dieser Abfrage zwar zu, fordert aber für die Zukunft, dass die Ressorts schon bei der Budgeterstellung analysieren sollten, wie die eingesetzten Mitteln Männer und Frauen zukommen. ****

Besonders kritisiert Heinisch-Hosek die Unklarheit bei der Verwendung des Gewaltschutzpaketes der Frauenministerin: „Wir wissen noch immer nicht im Detail, wer, wann, wieviel Geld bekommen soll. Außer, dass für Frauen- und Mädchenberatungsstellen kein Geld zur Verfügung steht. Obwohl sie dieses dringend brauchen würden.“ (Schluss) sd/lp

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