FPÖ-Teufel zu Lebensmittelskandal: ÖVP pfeift auf Niederösterreichs Bauern

Der „Feinkostladen“ für Seniorenheime steht in Taiwan

St. Pölten (OTS) - „Wer in Niederösterreich exotisch speisen will, muss nicht etwa nach Taiwan, Moldawien, Rumänien oder gar in die Argentinische Pampa reisen, er muss nur von einer Landesküche versorgt werden, in der Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf den Kochlöffel schwingen lässt“, zeigte sich der freiheitliche Landwirtschaftssprecher LAbg. Ing. Mag. Reinhard Teufel aus Niederösterreich empört über die Zustände in den unter ÖVP-Verantwortung stehenden Großküchen.

Anders als so oft und gerne von der ÖVP behauptet, würden die Pensionisten, Patienten und Bediensteten der Landeskliniken und Landesheime nicht mit „hochwertigen Lebensmitteln aus der Region“ beliefert, sondern bekämen Billigfleisch aus Osteuropa oder Südamerika vorgesetzt, kritisierte Teufel. Damit würde die ÖVP nicht nur die Bewohner der Einrichtungen an der Nase herumführen, sondern auch die heimischen Bauern, die auf ihren hochwertigen Produkten sitzen blieben, zeigte Teufel die Scheinheiligkeit der landeseigenen Lebensmitteleinkäufer auf. Sicherheitshalber habe er, Teufel, noch einmal nachschlagen müssen, ob Pernkopf tatsächlich Niederösterreichischer ÖVP-Bauernbundobmann sei, oder doch eher Interessenvertreter der Taiwanesischen Landwirte.

„Ich fordere daher ein sofortiges Ende dieser Praxis und die nachweisliche Versorgung der Menschen mit heimischen Produkten!“, betonte Teufel. „Und damit niemand auf gefinkelte Ideen kommt, fordere ich weiters, dass es nicht ausreichend sein darf, wenn ein Produkt bei einer Österreichischen Firma gekauft wird, sondern ich fordere, dass dieses auch aus Österreich stammen muss“, sagte Teufel.

Der ganze von Pernkopf zu verantwortende Lebensmittelskandal zeige einmal mehr, dass der niederösterreichischen ÖVP die Bauern genauso egal sind, wie die Bewohner der Heime und Pflegeinrichtungen. „Da wird einem nicht nur aufgrund des Billigfleisches schlecht“, zeigte sich Teufel von derartigen Machenschaften zutiefst angewidert.

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