Staatsbürgerschaft für Held*innen der Krise!

Kinderfreunde fordern Erleichterung für zugewanderte Familien

Wien (OTS) - „Die letzten Monate haben gezeigt, dass Migrant*innen und ihre Familien nicht nur in besonderem Maß von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind, sondern auch einen sehr großen Teil der Krise gestemmt haben: In den Gesundheitsberufen, im Handel, in der Reinigung, in der Pflege, im Transportwesen und in der Kinderbetreuung sind Zugewanderte überproportional vertreten. Unter einfachen Pflegekräften hat zum Beispiel jede*r dritte Beschäftigte eine Migrationsgeschichte“, erklärt Christian Oxonitsch, Bundesvorsitzender der Österreichischen Kinderfreunde.

„Die Pandemie hat uns deutlich gezeigt - die wahren Leistungsträger*innen sind die Menschen hinter der Kassa, am Pflegebett und im Kindergarten. Alle, die dort beschäftigt sind, haben mehr als bewiesen, dass sie ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft sind. Diese Held*innen der Krise brauchen keinen Applaus, sondern faire Entlohnung und gerechte Teilhabe“, so Oxonitsch.

„Ein leichterer Zugang zur Staatsbürgerschaft ist nicht nur demokratiepolitisch notwendig, sondern auch die Möglichkeit jetzt die Held*innen der Krise und ihren Einsatz anzuerkennen. Nutzen wir jetzt die Gelegenheit, ein modernes, weltoffenes und solidarisches Staatsbürgerschaftsrecht auf den Weg zu bringen “, schließt Oxonitsch.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Kinderfreunde
Karin Blum
Pressereferentin
01/5121298-60, 0650/6626620
karin.blum@kinderfreunde.at
www.kinderfreunde.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KIB0001