JUNOS spielen Mehrheitsbeschaffer für konservative AG 

Innsbruck (OTS) - Kurz vor dem Abschluss der Koalitionsverhandlungen mit VSStÖ und GRAS entscheiden sich die JUNOS für den Weg des geringsten Widerstandes und koalieren scheinbar spontan mit der konservativen Aktionsgemeinschaft.


Bei den ÖH-Wahlen vom 18. - 20. Mai ging die ÖVP-AG klar als Wahlverliererin hervor. Durch den Verlust der absoluten Mehrheit ergab sich nach 14 Jahren konservativer Alleinherrschaft nun die Möglichkeit einer Exekutive ohne AG -Beteiligung. „Mit der AG koalieren, ist für die JUNOS sicher der einfachere Weg. Sie tauschen sozial-nachhaltige Projekte gegen Posten und Macht aus. Damit begangen die JUNOS Wortbruch, da sie sich zuvor mit den linken Fraktionen auf exklusive Koalitionsverhandlungen geeinigt.“, berichten die Spitzenkandidatinnen von GRAS und VSStÖ.

In einer links-liberalen Regierung aus VSStÖ, GRAS und JUNOS hätte die ÖH ein umfassendes neues Framing mitbekommen. Dadurch hätten einige Projekte, auf die sich im Laufe der Gespräche bereits geeinigt wurde, umgesetzt werden können. „Die JUNOS machen der AG den Steigbügelhalter, für deren konservative und rückschrittliche ÖH-Arbeit. Hier wurde eine historische Chance verpasst, endlich eine starke progressive ÖH, die sich auf allen Ebenen für Studierende einsetzt, auf die Beine zu stellen“, so Philomena Gogala, VSStÖ Spitzenkandidatin.

Felicia Ladig, GRAS Spitzenkandidatin, berichtet über die bereits stattgefundenen Verhandlungen: „Wir einigten uns auf zahlreiche Maßnahmen der ÖH, um eine klimaneutrale und nachhaltige Uni zu erlangen. Diese notwendigen Schritte wird es bei einer JUNOS-AG Koalition sicher nicht geben.“

Das Wahlergebnis hat gezeigt, dass soziale und nachhaltige Themen für Studierende wichtig sind. Leider werden diese Themen in der nächsten Periode wohl wieder nicht behandelt werden. „Doch kommende Jahre werden von rückgratlosem Service geprägt sein. Wir werden uns dennoch weiterhin lautstark für Gerechtigkeit einsetzen, womit die Wahlbeteiligung bei den ÖH-Wahlen künftig wieder steigen wird!“, versichern Felicia Ladig (GRAS) und Philomena Gogala (VSStÖ).

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