• 14.06.2021, 15:32:20
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Die Republik Österreich und die Republik Korea verstärken ihre Bildungskooperation

Bildungsminister Faßmann über Intensivierung der Zusammenarbeit erfreut

Utl.: Bildungsminister Faßmann über Intensivierung der
Zusammenarbeit erfreut =

Wien (OTS) - „Die verstärkte bilaterale Zusammenarbeit zwischen
unseren beiden Staaten wird den Fokus auf den Austausch von Erfahrung
und Informationen in ausgewählten Bildungsbereichen setzen. Die
Republik Korea und unser Land verfügen über hochentwickelte
Schulsysteme. Schülerinnen und Schüler sowie Pädagoginnen und
Pädagogen in beiden Ländern werden von einem Wissenstransfer
profitieren“, so Bildungsminister Faßmann. In Vorbereitung des
Staatsbesuches von Moon Jae-in, Präsident der Republik Korea, bei
Bundespräsident Van der Bellen haben Österreich und die Republik
Korea einen Letter of Intent über eine verstärkte Bildungskooperation
unterzeichnet. Die Absichtserklärung, unterschrieben von
Bildungsminister Faßmann und Yoo Eun-hae, Vizepremierministerin und
Bildungsministerin der Republik Korea, bildet den Rahmen für weitere
bilaterale Gespräche zur Zusammenarbeit im Bereich schulische
Bildung.

„Österreich und die Republik Korea kooperieren bereits seit 1996 im
Rahmen des Asia-Europe Meeting u.a. im Bildungsbereich. Diese
ausgezeichnete Zusammenarbeit wird nun zusätzlich auf bilateraler
Ebene intensiviert“, so Faßmann. Die nun vereinbarte Kooperation
zielt auf zwei Schwerpunkte ab, besonders in den Bereichen der
digitalen Bildung und Berufsbildung wird ein Austausch erfolgen. Das
BMBWF bietet auch an, seine Expertise in der Bewältigung der
Corona-Krise mit koreanischen Expertinnen und Experten zu teilen, die
Covid-Selbsttestungen an Schulen stoßen auf hohes internationales
Interesse.

„Alle Schulsysteme haben innovativ auf die Pandemie reagiert und
digitale Formate und Plattformen eingeführt. Die Republik Korea hat
eigene Plattformen für das Distance Learning entwickelt, so auch
Österreich. Es gibt Übereinstimmungen und Unterschiede in unseren
Zugängen. Von einem Wissenstransfer profitieren alle Ebenen des
Bildungssystems“, so Faßmann.

„Österreich verfügt über ein international hoch angesehenes und
exzellent funktionierendes Berufsbildungssystem. Lehre,
berufsbildende mittlere und höhere Schulen, Übungsfirmen, das
Zusammenspiel zwischen Wirtschaft und Bildung sind in Österreich
routinierte Praxis, das trifft auf weltweites Interesse. Wir teilen
diese Expertise gerne mit unseren koreanischen Kolleginnen und
Kollegen“, so der Bildungsminister weiter.

Auf Basis des 2019 im Rahmen einer Arbeitsreise von
Wissenschaftsminister Faßmann unterzeichneten bilateralen Memorandum
of Understanding über die Wissenschaftlich-Technische Zusammenarbeit
bietet das BMBWF zur Intensivierung der bilateralen
Forschungskooperation in 2-jährigem Rhythmus Fördermöglichkeiten für
Kooperationsprojekte im naturwissenschaftlichen
Grundlagenforschungsbereich, insbesondere in der Bio- und Nano-
Technologie.

Diese Förderschiene trägt in weiterer Folge auch zu einer Steigerung
der erfolgreichen gemeinsamen Beteiligung österreichischer und
koreanischer Forschender in großen, internationalen Projektkonsortien
bei, etwa im EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizon Europe“.

Im Herbst planen die Forschungsministerien beider Länder einen
virtuellen österreichisch-koreanischen Wissenschaftstag, um die
Forschungs- und Innovationssysteme in Österreich und Korea
vorzustellen und bisherige Erfolge zu präsentieren.

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