FPÖ - Ecker: Nein zu queren Jugendzentren – Ja zum Verbot der Konversationstherapien

„Nicht eigene LGBTIQ-Beratungsstellen sind nötig, sondern mehr frei zugängliche psychologische Beratungsstellen für Kinder und Jugendliche generell“

Wien (OTS) - Eine Klarstellung gab es heute von FPÖ-Nationalrätin Rosa Ecker, MBA zur unrichtigen Darstellung der Neos hinsichtlich des Abstimmungsergebnisses im Gleichbehandlungsausschuss: „Die Freiheitlichen haben lediglich den Vertagungsanträgen der Regierungsparteien nicht zugestimmt, ebenso wie die anderen Oppositionsparteien. Wir haben somit die Schaffung und Einrichtung von queren Jugendzentren abgelehnt. Denn das wäre eine Absonderung von Jugendlichen. Es soll allen Jugendlichen die Möglichkeit geboten werden, sich zu treffen, zu kommunizieren und verschiedene Aktivitäten zu setzen.“ Eine klare Zustimmung gab es seitens der FPÖ-Vertreter zum Verbot der Konversationstherapien. „Unser Haltung ist klar: Kinder und Jugendliche sollen mit Erreichung der Volljährigkeit selbst entscheiden können und nicht vorher Druck ausgesetzt sein. Nicht gesundheitlich notwendigen Operationen und Behandlungen an Kindern und Jugendlichen können wir nicht zustimmen.“

„Statt eigene LGBTIQ-Beratungsstellen zu schaffen, ist es grundsätzlich nötig, in jedem Bundesland frei zugängliche psychologische Beratungsstellen für Kinder und Jugendliche zu haben. Denn die Notwendigkeit dafür hat sich auch auf Grund der COVID-19-Pandemie verschärft und ist durchaus auch aus anderen Gründen nötig, dass Kinder und Jugendliche psychologische Unterstützung brauchen“, betont die freiheitliche Abgeordnete. Als konkretes Beispiel nennt Ecker etwa Kinder im Autismus Spektrum (ASS). „Wir haben hier Wartezeiten für Abklärung und Beratung von einem Jahr und mehr. Allen Kindern und Jugendlichen und deren Eltern muss die nötige Beratung und Hilfe geboten werden, egal ob es sich um ASS oder LGBTIQ handelt.“

„Wir sind entschieden gegen jegliche Diskriminierung. Maßnahmen und Hilfestellungen müssen auf sachlicher Basis nach Daten und Fakten erfolgen. Darum haben wir auch eine Anfrage angekündigt, um zu eruieren, wie viele Menschen zur LGBTIQ-Community gehören“, betonte Ecker abschließend.

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