NEOS zu RH-Bericht: Nationales Cybersicherheitszentrum umsetzen

Douglas Hoyos: „Cyberkriminalität verursacht nicht nur finanzielle Schäden, sondern belastet auch die psychische Gesundheit von Opfern von Hass im Netz.“

Wien (OTS) - Der rasante Anstieg von Cyberkriminalitätsdelikten zeige, wie wichtig der Schutz vor Cyberbedrohungen geworden sei, sagt der Rechnungshofausschussvorsitzende von NEOS, Douglas Hoyos: „Der Bericht des Rechnungshofes zeigt, dass wir mit massiv steigenden Kosten und Schäden durch Cyberkriminalität konfrontiert sind. Weltweit belaufen sich die Schäden auf mehrere hundert Milliarden US-Dollar, in Österreich gehen wir von mehreren hundert Millionen aus. Das betrifft aber nicht nur staatliche Institutionen und die Wirtschaft, sondern auch Bürgerinnen und Bürger. Cyberkriminalität verursacht nämlich nicht nur finanzielle Schäden, sondern belastet auch die psychische Gesundheit von Opfern von Hass im Netz.“

Falsche Prioritäten bei Cybersicherheit

Die Regierung, so Hoyos, setze bei der Bekämpfung von Cyberkriminalität die falschen Prioritäten: „Die Bundesregierung beweist immer wieder, dass sie nicht verstanden hat, dass Cybersicherheit oberste Priorität haben muss. Das zeigt sich auch beim Vertragsverletzungsverfahren, das Türkis-Grün Österreich beim Thema Cybersicherheit erst am Mittwoch eingebrockt hat. Erst letztes Jahr wurde auch das Außenministerium Opfer eines massiven Cyberangriffs, der ernstzunehmende Schwachstellen in der Sicherheits- und Verteidigungsarchitektur der Republik offengelegt hat. Welche Lehren daraus gezogen wurden, ist leider völlig unklar, weil niemand unsere parlamentarischen Anfragen beantworten konnte oder wollte.“

Umsetzung eines nationalen Cybersicherheitszentrums

„Mit einem Rückgang von Cyberkriminalität kann man angesichts der Zunahme vernetzter Endgeräte, dem ,Internet of Things‘ und dem Risiko des Einsatzes von KI sicher nicht rechnen“, sagt Hoyos. „Deshalb muss man dem Thema aktiv entgegentreten und in Cybersecurity-Maßnahmen investieren. Dazu zählt eine proaktive Verfolgung krimineller Onlineaktivitäten, aber auch die Erforschung und Entwicklung von Präventionsmaßnahmen sowie das Vorantreiben von Abwehr- und Risikomanagementstrategien. Wir NEOS fordern hier etwa endlich die Umsetzung eines nationalen Cybersicherheitszentrums und die Investition in zusätzliche IKT-Kräfte.“

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