Arige-SWV WIEN: Wirtschaft muss von 3-G-Regel befreit werden

Wien (OTS/SWV Wien) - Am heutigen Donnerstag treten weitere Erleichterungen für die Wirtschaft in Kraft, aber sie gehen nicht weit genug. Die Zahlen der letzten Wochen zeichnen ein eindeutiges Bild. Hochfahren der Wirtschaft und sinkende Inzidenzen sind kein Widerspruch. Darum müssen wir jetzt die nächsten entscheidenden Schritte für mehr Freiheiten und Möglichkeiten für die Wirtschaft umsetzen.

Unter den noch immer geltenden Restriktionen und bürokratischen Regeln leiden vor allem die betroffenen Wiener Gastronomen, die eine Auslastung zwischen 50 und 60 Prozent zu beklagen haben. Besonders die restriktive 3-G-Regel schreckt nicht nur Kunden ab, sie stellt auch für die betroffenen Betriebe eine zusätzliche Hürde dar. Viele Wiener Unternehmer haben schlichtweg nicht die Kapazitäten, diese radikalen Vorgaben der Bundesregierung auf Dauer durchzuhalten. In der Gastronomie wird den Gästen so beispielsweise jegliche Spontanität genommen: Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss sich vorab testen lassen.

„Dass die Fehler des letzten Herbstes nicht wiederholt werden dürfen, steht außer Frage. Die Ausgangslage für diesen Sommer ist aber eine wesentlich bessere als sie es im vergangenen Jahr war. Wien verzeichnet stark sinkende Inzidenzen und einen stetig anwachsenden Impffortschritt, tausende Testungen bringen zusätzliche Sicherheit“, erklärt Marcus Arige, Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Wien.

Die von der türkis-grünen Bundesregierung angekündigten Lockerungen für 10. Juni gehen für Arige deshalb nicht weit genug. Der Wiener Wirtschaft muss jetzt der nötige Freiraum gegeben werden, um vernünftig wirtschaften und entsprechende Umsätze lukrieren zu können.

Arige fordert deshalb eindringlich, „sofort die Wirtschaft von der 3-G-Regel zu befreien und auch die Maskenpflicht im Freien zu überdenken.“ Die Zahlen in Wien sprechen für sich – nun ist nicht die Zeit für politisches Hickhack, sondern für echte Lockerungen und Impulse für die Wiener Wirtschaft.

Der Drang nach essenzieller Freiheit in Wien ist groß. Das vorbildliche Verhalten der Wiener Wirtschaft in den vergangenen Monaten muss sich nun bezahlt machen.

Bedenkt man die Ereignisse am Karlsplatz, wird deutlich, dass noch immer nicht alle Wiener Betriebe geöffnet sind. Willkürlich schiebt die Bundesregierung einzelnen Branchen, wie der Nachtgastronomie, noch immer einen Riegel vor.

Die Nachtgastronomie muss ehestmöglich geöffnet werden. Unsere Kollegen verdienen eine faire Chance, sich selbst wieder aus der Krise zu befreien. „Zusammen mit der hohen Impfbereitschaft und mehr Leben im Freien können wir auch ohne 3-G-Regel einen sicheren Sommer erleben.“, zeigt sich Arige abschließend sicher.


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