SJ-Stich: “Ausgrenzungsministerin Raab verhindert Integration”

Staatsbürgerschaft für hier geborene Kinder ist einer der Grundbausteine gelungener Integration

  • Wir wollen verhindern, dass in Österreich geborene Kinder zu Bürger*innen zweiter Klasse degradiert werden.
    Paul Stich
    1/2
  • Von unserem Vorschlag profitieren damit in Zukunft nicht nur tausende Jugendliche, die in ihrer Heimat Österreich nicht als Bürger*innen zweiter Klasse aufwachsen, sondern auch wir als gesamte Gesellschaft
    Paul Stich
    2/2

Wien (OTS) - Mit der neu vorgestellten Position der SPÖ zur Forderung nach einer österreichischen Staatsbürgerschaft für hier geborene Kinder konnte die Sozialistische Jugend eine langjährige Forderung in der Partei durchsetzen. Kritik gab es dabei von der ÖVP-Ausgrenzungsministerin Susanne Raab. “Es ist völlig unverständlich, dass sich die Ministerin für Integration kategorisch gegen jede sinnvolle Integrationsmaßnahme stellt. Wir wollen verhindern, dass in Österreich geborene Kinder zu Bürger*innen zweiter Klasse degradiert werden. Die Verleihung der Staatsbürgerschaft für in Österreich geborene Kinder ist damit längst überfällig und ein wesentlicher Bestandteil eines modernen Staatsbürgerschaftsrechts”, stellt Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend, klar.

Durch das Abblocken der Forderung nach einer österreichischen Staatsbürgerschaft für hier geborene Kinder blockiere die ÖVP weiterhin in unserem Land. “Wenn Ausgrenzungsministerin Raab solche Forderungen sofort abblockt, sehen wir wofür ÖVP-Politiker*innen eintreten. Es geht ihnen nicht um die Integration, nicht um hier lebende Kinder oder die österreichische Gemeinschaft. Sondern um die Spaltung unserer Gesellschaft”, so Stich weiter.

“Die Staatsbürgerschaft stärkt nachweislich die Bindung zum Land, in dem man lebt. Von unserem Vorschlag profitieren damit in Zukunft nicht nur tausende Jugendliche, die in ihrer Heimat Österreich nicht als Bürger*innen zweiter Klasse aufwachsen, sondern auch wir als gesamte Gesellschaft”, fügt Stich an. Generell sei man, so Stich, ob der Kritik fast schon beruhigt. “Die Erfahrung der letzten Monate zeigt deutlich: Wenn Susanne Raab eine Integrationsmaßnahme kritisiert ist es meistens ein gutes Zeichen dafür, dass man sich auf dem richtigen Weg befindet”, so Stich abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Sozialistische Jugend Österreich
Jakob Zuser
SJ-Pressesprecher
+43 664 / 541 70 80
office@sjoe.at
www.sjoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SJO0002