Geburt im Rettungswagen

Baby Blanka hatte es besonders eilig und kam bereits im Rettungswagen zur Welt

  • Stellen Sie sich vor, das wäre mir mit meiner Frau alleine zu Hause passiert, dann hätten mich die zwei Sanitäter auch noch retten müssen
    Dominik, Vater von Baby Blanka
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  • Für mich war das bisher der stressigste Einsatz als Sanitäter, trotzdem auch der schönste. Es hat ein neues Leben begonnen und nicht ein Leben geendet
    Sascha Hofbauer, Rettungssanitäter
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Wien (OTS) - In der Nacht des 27. Mai 2021 wurden die Johanniter zu einer Wohnung im 20. Wiener Gemeindebezirk gerufen. Eine schwangere Patientin musste nach einem Blasensprung ins Krankenhaus gebracht werden. Noch im Rettungswagen erblickte die kleine Blanka das Licht der Welt. Beim Eintreffen der Sanitäter in der Wohnung in der Griegstraße hatte die Schwangere bereits Wehen in kurzen Abständen. Die Patientin wurde zum Rettungswagen gebracht, doch bevor sich die beiden Sanitäter Matthias Pfeiffer und Sascha Hofbauer auf den Weg ins Krankenhaus machen konnten, setzen die Presswehen ein. Schnell haben sie alle Vorbereitungen für die Geburt getroffen und schon nach wenigen Minuten war das Baby da. Blanka ist stolze 51 Zentimeter groß und 3.486 Gramm schwer. Vater Dominik war zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause, er ist froh, dass seine Frau von den Sanitätern so gut versorgt wurde. „Stellen Sie sich vor, das wäre mir mit meiner Frau alleine zu Hause passiert, dann hätten mich die zwei Sanitäter auch noch retten müssen“, erzählt er.

Anschließend wurden Mutter Izzbela und die kleine Branka in der Klinik Floridsdorf bestens versorgt, inzwischen sind die beiden wieder zu Hause und wohlauf. Zu Hause bekam die Familie Besuch von den beiden Sanitätern, die bei der Geburt unterstützt haben. Für beide war es die erste Geburt im Dienst, sie beschreiben den Einsatz als sehr stressig, aber schlussendlich als eine schöne Erfahrung. „Für mich war das bisher der stressigste Einsatz als Sanitäter, trotzdem auch der schönste. Es hat ein neues Leben begonnen und nicht ein Leben geendet“, erzählt Rettungssanitäter Sascha Hofbauer.

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