Leichtfried zu ÖBAG-Schmid: Das System Kurz bröckelt weiter

„Nächster überfälliger Rücktritt aus der türkisen Familie – weitere werden folgen“

Wien (OTS/SK) - „Der Rücktritt von Thomas Schmid vom Vorstand der ÖBAG war ein längst überfälliger, notwendiger Schritt. Seine von vorne bis hinten von Kanzler Kurz und Finanzminister Blümel ausgepackelte Bestellung, die selbst gezimmerte Ausschreibung, seine unsäglichen Äußerungen zu ÖBAG-Mitarbeiter*innen, zum Betriebsrat und nicht zuletzt die Beschimpfungen der normalen Bevölkerung als „Pöbel“ haben Schmid an der Spitze der staatlichen Beteiligungsgesellschaft untragbar gemacht“, sagt der stv. Klubvorsitzender Jörg Leichtfried zum Rücktritt von Thomas Schmid. „Die Verantwortung für diese Kultur der Arroganz und Selbstüberschätzung trägt Kanzler Kurz, der Schmid in den Posten gehievt hat mit dem Motto ‚Kriegst eh alles, was du willst‘.“ ****

„Das System Kurz bröckelt weiter“, so Leichtfried. Mit Schmid musste innerhalb nur einer Woche ein zweiter aus der ‚türkisen Familie‘ gehen. Und bei beiden – Brandstetter und Schmid – sei es Kurz gewesen, der sie auf ihre Posten – ÖBAG und Verfassungsgerichtshof – gehievt hat. Freilich seien noch einige Fragen offen, zum Beispiel, wie die finanziellen Bedingungen von Schmids ÖBAG-Abgang aussehen. Weiters, warum Schmid gerade heute gehen muss; zufällig dann, wenn Medienberichte über mögliche weitere Verwicklungen des Kanzlers auftauchen. „Klar ist eines: Der Rücktritt Schmids wird nicht der letzte sein. Weitere, allen voran der von Finanzminister Blümel, müssen und werden folgen.“ (Schluss) ah/ls

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