Winzig/Schmiedtbauer: "32 Millionen Euro Sonder-Coronahilfen für Österreich"

Winzig: Mittel aus dem EU-Solidaritätsfonds zur Eindämmung der Pandemie - Schmiedtbauer: "Gelebter Zusammenhalt unter den Mitgliedstaaten"

Brüssel (OTS) - "Einmal mehr zeigt Europa, dass es gerade auch in schwierigen Zeiten handlungsfähig ist und solidarisch handelt. Fast 32 Millionen Euro gibt das Europaparlament heute aus dem Europäischen Solidaritätsfonds für Österreich frei, um die Corona-Pandemie wirksamer bekämpfen zu können", sagen die ÖVP-Europaabgeordneten Angelika Winzig und Simone Schmiedtbauer zu den heutigen Plenarabstimmungen über die Zuteilung von genau 31.755.580,-- Euro für Österreich und die Überprüfung des Solidaritätsfonds.

"Das Geld werden wir jetzt zielführend investieren, damit wir den größtmöglichen Nutzen zur Eindämmung der Pandemie erzielen können. Die neuen EU-Vorgaben, die jetzt erstmals zur Anwendung kommen, erlauben ein breites Einsatzgebiet für die Beschaffung von Medikamenten, medizinischer Ausrüstung und Laboranalysen über persönliche Schutzausrüstung bis hin zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft von Rettungsdiensten. Wichtig ist in der gesamten Europäischen Union, dass wir genau darauf schauen, dass jeder Cent europäischen Steuergelds zielführend und wirksam eingesetzt wird", erläutert Winzig, Delegationsleiterin, Haushaltskontrolleurin und Vertreterin der ÖVP im Budgetausschuss im Europaparlament.

"Der Solidaritätsfonds ist der gelebte Zusammenhalt unter den Mitgliedstaaten. Im Jahr 2002 wurde er nach den 'Jahrhundertfluten' in Europa ins Leben gerufen und Österreich hat seither regelmäßig Hilfen in Katastrophenfällen wie Fluten oder Muren erhalten - bis zum Vorjahr waren es fast 180 Millionen Euro. Da ist es bedauerlich, dass so wenige Menschen den Solidaritätsfonds kennen", sagt Schmiedtbauer, die die ÖVP im Regionalausschuss vertritt und als Chefverhandlerin der Europäischen Volkspartei die Überprüfung des Solidaritätsfonds federführend mitgestaltet hat, die soeben abgeschlossen wurde: "Eine Verwässerung des Fonds konnten wir verhindern, der Fokus bleibt klar auf Katastrophenhilfe. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass die Mittel noch effizienter und rascher abgerufen werden können. Denn als ehemalige Bürgermeisterin weiß ich, das schnellere Hilfe im Katastrophenfall die bessere Hilfe ist." (Schluss)

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