Protest gegen einseitige Verhandlungen mit Vertretern des iranischen Terrorregimes

Nuklearverhandlungen müssen Menschenrechte und Bekämpfung des iranischen Staatsterrors einschließen

Wien (OTS) - Der Westen drängt darauf, dass der Iran in der Atomfrage einlenkt; läuft aber Gefahr, Menschenrechte außer Acht zu lassen. Der Iran unter den Mullahs steht an erster Stelle unter den Ländern mit den meisten Hinrichtungen. Auch die Corona-Pandemie hat diese Brutalität nicht mildern können. Seit Anfang 2021 ist fast durchschnittlich ein Mensch pro Tag hingerichtet worden. Religiöse und ethnische Minderheiten werden besonders verfolgt. In den letzten Tagen wurden ein Dutzend Menschen, die der sunnitischen Minderheit in Balutschistan (Südostiran) angehören, darunter ein 6-jähriger Junge, bei der Niederschlagung von Bürgerprotesten getötet. Weitere hundert wurden verletzt.

Im Umgang mit der Opposition setzt das Regime auf Terror. Im Sommer 2018 wurde der in Wien ansässiger iranische Diplomat Assadollah Assadi, der einen Anschlag auf die Versammlung der Opposition am Rande von Paris plante, an der zehntausende Menschen teilnahmen, von der deutschen Polizei festgenommen und nach Belgien ausgeliefert. Wäre der Anschlag nicht vereitelt worden, so wären viele unschuldige Teilnehmer getötet worden. (Neue Zürcher Zeitung, 04.2.2021). Am 4. Februar 2021 verurteilte die belgische Justiz Assadi zu 20 Jahren Gefängnis. Der Urteilsbegründung zufolge wurde diese große Terroraktion im Iran koordiniert; die Bombe war in Teheran hergestellt und Assadi hatte sie selbst während eines Fluges von Austrian Airlines in einem Diplomatenkoffer bei sich gehabt. Nunmehr lässt ein europäisches Gericht keinen Zweifel an den terroristischen Zielen des iranischen Regimes und dem Einsatz seiner Botschaften und Diplomaten zu diesen Zwecken. Laut Ermittlungen sind ein Netzwerk von Mitarbeitern und Schläfern des iranischen Geheimdienstes in Deutschland und Europa aktiv; in dieser Sache ermittelt die Generalbundesanwaltschaft. (Tagesschau.de – 21.01.2021)

Die Exiliranische Gesellschaft in Wien und der oppositionelle Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) veranstalten eine Protestversammlung gegen einseitige Verhandlungen mit Vertretern des iranischen Terrorregimes.

Die jahrelange Erfahrung hat gezeigt, dass das Regime mit Täuschung handelt. Gleichzeitig mit den Nuklearverhandlungen arbeitet es ununterbrochen am Bau der Atombombe. Die Teheraner Unterhändler in Wien sind keine Vertreter des iranischen Volkes. Das iranische Volk will keine Atomwaffen. Das klerikale Regime versucht, in Besitz von Atombomben zu kommen, um sein eigenes Überleben und seine Vormachtstellung in der Region zu sichern.

Demonstranten fordern, dass Nuklearverhandlungen mit Iran Menschenrechte und die Bekämpfung des iranischen Staatsterrors einschließen müssen.

Die Demonstranten betonen, dass das iranische Volk, von dem 80% unterhalb der Armutsgrenze leben, einen Regimewechsel wünscht. Demonstranten fordern auch einen Boykott der Präsidentschaftswahlen im Juni. Der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) treibt die Initiative zum landesweiten Wahlboykott voran. Die Präsidentschaftskandidaten waren ausnahmslos in den letzten vier Jahrzehnten für Kriminalität und Korruption verantwortlich.

Kundgebung in Wien

Mo. - Fr., 17.-21.05.2021
jeweils ab 13h

Datum: 17.05.2021

Ort: Kärntner Ring 10, 1010 Wien, Österreich

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Mag. Ehsan Ayatollahi
Tel: +43 699 14054869

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