Privatklinik Goldenes Kreuz feiert 100 Jahre Geburtshilfe

Vor 100 Jahren kam im Goldenen Kreuz das erste Baby zur Welt. Mit fast 1.600 Geburten jährlich hat sich die Geburtenabteilung zur größten privaten Geburtshilfe Österreichs entwickelt.

Wien (OTS) - Die Privatklinik Goldenes Kreuz feiert ein besonderes Jubiläum: Heute vor 100 Jahren, am 12. Mai 1921, wurde (damals noch im Gründungshaus „Heinrich und Therese Wieser´sches Staatsbeamtenspital“) das erste Baby geboren. Seither kamen in der größten privaten Geburtshilfe Österreichs mehr als 74.000 Kinder zur Welt. Jede Geburt – von 1921 bis zum heutigen Tag – wurde von den Hebammen in zahllosen Geburtenbüchern handschriftlich dokumentiert. Für viele Familien ist das Goldene Kreuz über Generationen hinweg die Geburtsklinik ihrer Wahl geworden.

Allzeithoch an Geburten

Im Jahr 2020 gab es in der Privatklinik Goldenes Kreuz mit 1.568 Babys so viele Geburten wie nie zuvor in einem Jahr; der März 2021 wurde mit 163 Neugeborenen sogar zum absoluten Rekordmonat in der traditionsreichen Geschichte der Klinik. Die kontinuierlich steigende Geburtenzahl ist umso erfreulicher, als es (bei seit Jahren sinkenden Geburtenzahlen in Österreich) im Jahr 2020 österreichweit einen Geburtenrückgang von minus 1,7 Prozent gegenüber 2019 gab, in Wien sogar ein Minus von 4,1 Prozent (Quelle: Statistik Austria).

Entwicklung zum Herzstück des Hauses

Während Gebärende vor einem Jahrhundert laut Chronik aufgenommen wurden, um die Auslastung des Hauses zu steigern, entwickelte sich die Geburtshilfe über die Jahre immer mehr zum Herzstück der Privatklinik – und die Frauenmedizin generell zu deren Kernbereich. Mit steigendem Bekanntheitsgrad und Zustrom wurde die Geburtshilfe über die Jahre immer wieder auf den neuesten Stand gebracht, sowohl baulich als auch logistisch und personell. 1978 wurde die Säuglingsstation als eigene Abteilung etabliert, 1991 die Neonatologie gegründet.

Umhegt, umsorgt, aufgehoben

Unter der Leitung von Elisabeth Altmutter und Ute Sonvilla arbeiten derzeit 21 Hebammen in der Geburtshilfe. In der Wochenbettstation (Leitung: Beate Posch-Fennesz) sind 19 Mitarbeitende, darunter 17 Diplomierte Gesundheits-und Krankenpflegepersonen (DGKP), tätig und in der Neugeborenenstation (Leitung: Brigitte Stiefsohn) sind es 19 DGKP der Kinder- und Jugendlichen-Pflege mit unterschiedlichen Zusatzqualifikationen. Das Neonatologie-Team unter der Leitung von Prof. Dr. Monika Resch besteht aus 9 Kinderärzt*innen – alle mit der Zusatzqualifikation Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin – und ist, ebenso wie das Anästhesisten-Team, 24 Stunden pro Tag und sieben Tage die Woche im Dienst.

Guter Ruf und Mundpropaganda

Dass Mütter dieses engmaschige Netz an Betreuung und die lange Erfahrung in der Geburtshilfe schätzen, beweisen zahlreiche Rückmeldungen, Bewertungen und Patientenbefragungen: Sie loben das professionelle Zusammenspiel der Geburtshelfer*innen und Bereichsleitungen der geburtshilflichen Abteilungen – Station, Hebammen, Neonatologie – und die perfekte Logistik im Hintergrund, die kompetente und liebevolle Betreuung sowie die menschlichen Werte, die im Haus bewusst gelebt werden. Auch die Belegärzt*innen geben in den regelmäßigen Zufriedenheitsabfragen an, dass sie das Haus besonders wegen der hohen medizinischen und pflegerischen Expertise sowie der guten Servicierung und Betreuung für sich selbst und ihre Patientinnen wählen.

Geburtshilfe als herausfordernde Profession

Trotz des dauerhaft starken Zustroms an Gebärenden in der Privatklinik Goldenes Kreuz – auch während der Pandemie – sorgt sich Univ.-Prof. Dr. Fritz Nagele um den Nachwuchs, allerdings um den der Profession selbst: „Die Geburtshilfe ist das einzige Fach, in dem man Verantwortung für zwei Menschen gleichzeitig trägt. Es braucht Mut zu dieser großen Verantwortung und zum hohen forensischen (rechtlichen) Risiko in der Geburtshilfe, dazu einen enormen Einsatzwillen und viel Herzblut: Deshalb ist die Rolle des*der klassischen Geburtshelfer*in für junge Ärztinnen und Ärzte immer weniger attraktiv und das Durchschnittsalter steigt“, erklärt der Ärztliche Direktor und Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Gesellschaft vom Goldenen Kreuze

Als einer der Gratulanten stellte sich auch Dr. Wilhelm Gloss, Präsident der Österreichischen Gesellschaft vom Goldenen Kreuze, ein: „Seit die Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze das damalige Staatsbeamtenspital vor über 100 Jahren gegründet hat, hat sich das Goldene Kreuz zu einer der herausragenden Privatkliniken Österreichs entwickelt und sich einen allseits geschätzten Ruf besonders in der Geburtshilfe aufgebaut. Zu den zahlreichen Kindern, die im Laufe der Geschichte des Hauses dort das Licht der Welt erblickt haben, zählen auch meine kürzlich auf die Welt gekommenen beiden Enkelkinder. Herzliche Gratulation zum Jubiläum!“

Privatklinik Goldenes Kreuz

Die Privatklinik Goldenes Kreuz, ein Betrieb der PremiQaMed Group, ist eine führende Privatklinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Brustgesundheit mit 102-jähriger Geschichte. Jährlich kommen hier fast 1600 Kinder zur Welt. Neben modernster Diagnostik haben sich Chirurgie und Innere Medizin als weitere Schwerpunkte etabliert.

PremiQaMed Group

Die PremiQaMed Group ist ein führender Betreiber privater Gesundheitsbetriebe in Österreich und eine 100-prozentige Tochter der UNIQA Österreich Versicherungen AG. Rund 2.000 Mitarbei-terinnen und Mitarbeiter sind im Unternehmensverbund tätig. Zur Unternehmensgruppe gehören die Privatklinik Döbling, das Ambulatorium Döbling und die Privatkliniken Confraternatität und Goldenes Kreuz in Wien, die Privatklinik Wehrle-Diakonissen in Salzburg sowie die Privatklinik Graz Ragnitz. Im Rahmen von Private-Public-Partnership (PPP)-Modellen mit der SVS betreibt die PremiQaMed Group auch das auf Rehabilitationsmedizin spezialisierte Klinikum Malcherhof Baden sowie das Gesundheitszentrum für Selbständige in Wien.

Fotos in Druckqualität zum Download: www.premiqamed.at/de/presse

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Sabine Ritzinger
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