Grüne Wien/Malle, Stadler, Huemer: Bessere Corona-Schutzmaßnahmen für Kinder

Wien (OTS) - „Nicht zum ersten Mal gibt es einen Corona-Cluster in einem Wiener Kindergarten. Nicht erst die Corona-Krise hat gezeigt: Kindergärten sind systemrelevant! Leider merkt man im Umgang mit ihnen wenig davon“, so die Grünen Bildungssprecher*innen Julia Malle und Felix Stadler.

„Wir fordern bessere Schutzmaßnahmen für Kinder. Wir wollen, dass Kinder, die oft ohne Symptome erkranken, in der Pandemie gut geschützt werden. Und wir wollen, dass auch deren meist nicht geimpfte Eltern gut geschützt sind“, sagt Bildungssprecherin Malle.

„Die Stadt Wien soll sich sehr schnell dafür aussprechen, in allen elementaren Bildungseinrichtungen die kindgerechten Lollipop-Tests bzw. Spucktests einzusetzen, die für Kleinkinder leicht handzuhaben sind. Erst kürzlich hat ein ORF-Beitrag die leichte Bedienung der sogenannten Lutscher-Tests für Kinder gezeigt“ fordert Bildungssprecher Stadler.

„Der Schutz der Kinder, Pädagog*innen und Eltern wurde bislang bei der Bewältigung der Pandemie vernachlässigt. Um Kindern sichere soziale Kontakte und Elementarbildung zu ermöglichen, muss die Stadt Wien die Systemrelevanz von Kindergärten wie auch die der Eltern ernster nehmen und auch mehr Test-Ressourcen bereitstellen. Die Stadt Wien muss endlich auch den Eltern ein Impfangebot machen. Gesundheitsschutz darf nicht an wirtschaftlicher Relevanz der Menschen gemessen werden. Ob jung oder alt, alle Menschen haben das gleiche Recht auf Gesundheit“, so Barbara Huemer, Grüne Gesundheitssprecherin.

Eine Maßnahme, die die Wiener Grünen bereits in den Gemeinderat eingebracht hatten, ist der Einbau von Luftreinigungsgeräten. Leider haben Neos und SPÖ gegen diese wichtige Maßnahme zum Schutz unserer Kinder gestimmt. „Interessant ist, dass Neos und SPÖ in anderen Orten Österreichs fordern und umsetzen, was sie in Wien verhindern“, so die Bildungssprecher*innen Malle und Stadler abschließend. Verantwortungsvolle Bildungs- und Gesundheitspolitik sieht anders aus!

Die Grünen Wien fordern:

  • Ergebnisse des morgendlichen Tests müssen am selben Tag am Abend vorliegen
  • Regelmäßiges Durchtesten auch der Kindergartenkinder: flächendeckende Spuck-PCR-Tests (statt bisher nur in Pilotversuchen)
  • Bereitstellung von ausreichend Unterstützungspersonal zur Durchführung der Tests
  • Neue Impfoffensive für Kindergartenpädagog*innen durch intensive betriebliche Aufklärung und mehr Informationen
  • Einbau von Luftreinigungsgeräten

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