ORF III am Wochenende: „Wir spielen für Österreich“ zeigt Premiere von Castorfs „Faust“ aus der Wiener Staatsoper mit Juan Diego Flórez

Außerdem: Ganztägiger Schwerpunkt zum Tag der Befreiung mit Doku-Premieren sowie „Das virtuelle Fest der Freude 2021“, Filmschwerpunkt zum Muttertag

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information zeigt am Sonntag, dem 9. Mai 2021, in der „Wir spielen für Österreich“-Reihe die Premiere von Frank Castorfs „Faust“ aus der Wiener Staatsoper. In der Titelpartie ist Juan Diego Flórez zu erleben. Morgens sind „Die Klavierstars“ der Mozartwoche 2021 – Martha Argerich und Daniel Barenboim – in der „Erlebnis Bühne matinee“ zu sehen. Danach überträgt „ORF III LIVE“ den katholischen Gottesdienst aus dem Wiener Stephansdom. Weiters steht ein vierteilige Filmschwerpunkt zum Muttertag auf dem Programm. Am Samstag, dem 8. Mai, erinnert ORF III anlässlich des Tags der Befreiung im Rahmen eines ganztägigen Schwerpunkts an die Verbrechen und Heldentaten während der letzten Tage des Zweiten Weltkriegs. Zu sehen sind u. a. drei „zeit.geschichte“-Neuproduktionen sowie „Das virtuelle Fest der Freude 2021“.

Samstag, 8. Mai

Den ganztägigen Schwerpunkt zum Tag der Befreiung startet ORF III ab 8.00 Uhr mit persönlichen Erinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen an den Zweiten Weltkrieg. Weitere Dokus sind u.a. „Die Helden von Stein“ (9.20 Uhr), ein Film über politische Häftlinge, die am 6. April 1945 einem grausamen Massaker zum Opfer fielen, oder „Stille Helden – Zivilcourage im Zweiten Weltkrieg“ (12.40 Uhr) über jene Menschen, die Jüdinnen und Juden sowie Zwangsarbeiter durch ihr selbstloses Tun vor der Verfolgung durch das Nazi-Regime retteten. Um 18.20 Uhr veranstaltet das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) zum bereits neunten Mal das „Fest der Freude“ zum Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus und der Befreiung vom Terror-Regime. Aufgrund der COVID-19-Pandemie findet das Erinnern heuer erneut virtuell statt.

Im Hauptabend setzt ORF III seinen Schwerpunkt fort und zeigt fünf Dokus, die sich mit dem Kriegsende auseinandersetzen. Den Auftakt macht die Premiere „Gegen den Befehl – Zivilcourage am Ende des Zweiten Weltkriegs“ (20.15 Uhr). Der Film von Klaus T. Steindl rekapituliert drei außergewöhnliche Ereignisse, die sich kurz vor Kriegsende abspielten und eines gemeinsam haben: den zivilen Ungehorsam des Einzelnen. Nach „Die Kriegsjahre in Österreich – Der Krieg kommt ins Land“ (21.10 Uhr) folgt eine weitere Premiere:
„Kinder an die Flak – Hitlers junge Soldaten“ (22.00 Uhr). In den Kriegsjahren 1943 bis 1945 verrichten rund 200.000 Jugendliche ihren Dienst als Luftwaffenhelfer in der deutschen Wehrmacht. Im Film von Helmut Berg berichten drei Männer und eine Frau aus Österreich von ihren Erfahrungen als Kind im Kriegsdienst. Danach folgt die Erstausstrahlung „An einem Tag im April – Attnang-Puchheim im Bombenhagel“ (22.50 Uhr) von Robert Breber. Abschließend steht die Doku „Österreich nach dem Krieg – Neubeginn in den Lagern“ (23.40 Uhr) auf dem Programm.

Sonntag, 9. Mai

Am Sonntag präsentiert „Erlebnis Bühne matinee“ (8.50 Uhr) ein stimmungsvolles Konzert von Rollando Villazóns Mozartwoche 2021 mit den Virtuosen Martha Argerich und Daniel Barenboim, die Mozarts Klaviermusik zu vier Händen spielen. Anschließend überträgt „ORF III LIVE“ (10.15 Uhr) den Katholischen Gottesdienst aus dem Wiener Stephansdom. Ab 12.00 Uhr stehen zum Muttertag vier rot-weiß-rote Filmkomödien auf dem Spielplan: Nicole Ansari Cox, Eva Herzig und Ralf Bauer in „Zwei Frauen, ein Mann und ein Baby“, gefolgt von Muriel Baumeister, Marianne Mendt und Andreas Kiendl in „Seine Mutter und ich“ (13.30 Uhr). Gregor Bloéb ist danach „Muttis Liebling“ (15.05 Uhr), bevor Vasiliki Roussi und Alexander Lutz „Liselotte“ (16.40 Uhr) adoptieren wollen.

Im Hauptabend präsentiert „Wir spielen für Österreich“ die Premiere von Frank Castorfs „Faust“ (20.15 Uhr) aus der Wiener Staatsoper. In Charles Gounods Komposition zu Johann Wolfgang von Goethes „Faust“ ist unter der musikalischen Leitung von Bertrand de Billy u. a. Juan Diego Flórez als Doktor Faust zu erleben. Die australische Sopranistin Nicole Car, die unlängst als Tatjana in Tschaikowskis „Eugen Onegin“ im Haus am Ring ihr brillantes Debüt feierte, steht Flórez als Marguerite zur Seite. Mit dem polnischen Bass Adam Palka und dem französischen Bariton Etienne Dupuis debütieren zwei junge Operntalente. Weitere Partien singen Martin Häßler (Wagner), Kate Lindsey (Siébel) und Monika Bohinec (Marthe). Zur Einstimmung auf die TV-Premiere bittet ORF-Kulturlady Barbara Rett die Stars zum traditionellen „Kulissengespräch“ (20.00 Uhr) und führt ins Werk ein.

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