Neue IAA Jahreskampagne gestartet: Klares NEIN zu überzogenen Werbeverboten

  • Die IAA setzt sich national und international für faire Markt- und Wettbewerbsbedingungen ein und sieht hier keinen Anlass für nationale Einschränkungen, die drastische ökonomische Nachteile für die heimische Kommunikationswirtschaft mit sich bringen würden. Daher fokussiert die IAA Jahreskampagne genau auf dieses Thema und gibt ein klares Statement gegen unfaire, folgenschwere Werbeverbote ab.
    Walter Zinggl, Präsident IAA Austrian Chapter, GF IP Österreich
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  • Marken, die nicht mehr beworben werden dürfen, verlieren schön langsam an Bekanntheit, werden vom Konsumenten nicht mehr nachgefragt, vom Handel nicht mehr eingelistet und verschwinden so aus dem Markt. Aus dem Auge. Aus dem Sinn. Das ist die Perspektive für viele österreichische Genussmarken, wenn der Gesetzesentwurf wie geplant zur Anwendung kommt. Unsere Kampagne zitiert die bekannten „Platzhalter“ zum Verkauf von Werbeflächen und zeigt ganz direkt auf, dass hier vieles leer bleiben würde. Denn mit den Marken gehen dem heimischen Markt Innovationskraft und Wertschöpfung verloren. Dem wollen wir nicht tatenlos zusehen.
    Irene Sagmeister, CEO WE LOVE\TBWA
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  • Weder Nährwertprofile noch Werbeverbote sind in der zugrunde liegenden EU-Richtlinie vorgesehen, Ziel ist eigentlich ‚unangebrachte audiovisuelle kommerzielle Kommunikation auf Kinder‘ wirkungsvoll zu verringern. Dafür gibt es jedoch in Österreich seit zehn Jahren ein Selbstregulierungssystem, das tadellos funktioniert
    Günter Thumser, GF Österr. Verband der Markenartikelindustrie
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Wien (OTS) - Ab heute startet die IAA Jahreskampagne mit einem dringenden Appell gegen drohende Werbeverbote. Damit stellt sich das IAA Austrian Chapter, das sich als Sprachrohr der gesamten Kommunikationsindustrie in Österreich sieht, einmal mehr hinter alle Werbetreibenden. „Österreichische Nährwertprofile“ für Lebensmittel sollen Werbeverbote und weitgehende Beschränkungen für ganze Lebensmittelkategorien bringen. Die Umsetzung dieses Konzepts hätte dreistellige Millionenverluste für die österreichische Medien-, Kreativ- und Werbewirtschaft zur Folge. Die eingängige Kampagne von WE LOVE\TBWA führt in schnell rezipierbaren Botschaften vor Augen, welche weitreichenden Folgen dieses Gesetz für die Branche haben kann.

Lebensmittelwerbung ist in Österreich und der Europäischen Union streng geregelt und unterliegt zahlreichen Vorschriften. Neben einer Reihe gesetzlicher Bestimmungen, die es bei der Bewerbung von Lebensmitteln und Getränken einzuhalten gilt, besteht in Österreich seit über zehn Jahren ein Selbstregulierungssystem, das ausgezeichnet funktioniert. Die jüngste Novelle der EU-Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (EU-AVMD-Richtlinie) empfiehlt für den Bereich der Lebensmittelwerbung ebenfalls den Ausbau der Selbstregulierung – etwa in Form von Verhaltenskodizes. Besonderes Augenmerk wird dabei auf verantwortungsvolle Lebensmittelwerbung rund um Kindersendungen und auf Video-Sharing- und On-Demand-Plattformen (auch Social Media) gelegt.

Das wurde Anfang des Jahres im neuen Ethik-Kodex der Werbewirtschaft umfassend umgesetzt. Nährwertprofile zur Beschränkung von Werbung oder gar Werbeverbote für bestimmte Lebensmittel sind in diesem Kontext weder in der EU-AVMD-Richtlinie noch im novellierten nationalen Medienrecht vorgesehen. Das Vorhaben für „nationale Nährwertprofile“ zur Beschränkung der Lebensmittelwerbung, insbesondere rund um Kindersendungen, wird in der Nationalen Ernährungskommission, einem Beratungsgremium des Gesundheitsministers, besprochen. Es geht mit seinen Inhalten und Verboten deutlich über das Ziel der gesetzlichen Vorgaben hinaus und ist wissenschaftlich nicht begründet. Zusätzlich greift es auch aktuellen Arbeiten der EU-Kommission vor.

Walter Zinggl: „Die IAA setzt sich national und international für faire Markt- und Wettbewerbsbedingungen ein und sieht hier keinen Anlass für nationale Einschränkungen, die drastische ökonomische Nachteile für die heimische Kommunikationswirtschaft mit sich bringen würden. Daher fokussiert die IAA Jahreskampagne genau auf dieses Thema und gibt ein klares Statement gegen unfaire, folgenschwere Werbeverbote ab.

Die solidarisierende Kampagne wurde auf pro bono-Basis von WE LOVE\TBWA für Print, Radio, TV und Social Media konzipiert und führt in schnell rezipierbaren Botschaften die weitreichenden möglichen Folgen von „österreichischen Nährwertprofilen“ für die gesamte Werbebranche vor Augen. Ein klares Statement und Bekenntnis zu verantwortungsvoller Kommunikation mit Augenmaß und gegen überzogene Werbebeschränkungen.

CEO Irene Sagmeister: „Marken, die nicht mehr beworben werden dürfen, verlieren schön langsam an Bekanntheit, werden vom Konsumenten nicht mehr nachgefragt, vom Handel nicht mehr eingelistet und verschwinden so aus dem Markt. Aus dem Auge. Aus dem Sinn. Das ist die Perspektive für viele österreichische Genussmarken, wenn der Gesetzesentwurf wie geplant zur Anwendung kommt. Unsere Kampagne zitiert die bekannten „Platzhalter“ zum Verkauf von Werbeflächen und zeigt ganz direkt auf, dass hier vieles leer bleiben würde. Denn mit den Marken gehen dem heimischen Markt Innovationskraft und Wertschöpfung verloren. Dem wollen wir nicht tatenlos zusehen.

Weder Nährwertprofile noch Werbeverbote sind in der zugrunde liegenden EU-Richtlinie vorgesehen, Ziel ist eigentlich ‚unangebrachte audiovisuelle kommerzielle Kommunikation auf Kinder‘ wirkungsvoll zu verringern. Dafür gibt es jedoch in Österreich seit zehn Jahren ein Selbstregulierungssystem, das tadellos funktioniert.“, ergänzt Günter Thumser, GF des Österr. Verbandes der Markenartikelindustrie, „die Kampagne macht eindringlich darauf aufmerksam, was passiert, wenn in vorauseilendem Gehorsam weit über das Ziel hinausgeschossen wird.“

Die IAA dankt WE LOVE\TBWA und den Partnern (in alphabetischer Reihenfolge: Corvis, Digi-Netz, GEWISTA, Goldbach, GroupM, IP Österreich, Manstein Verlag, medianet, MXR, ProSiebenSat.1PULS4, ORF Enterprise, RMS, VÖZ, VRM, uvm.) für die Unterstützung dieser Kampagne.


IAA: Ein einzigartiges globales Netzwerk.
4.000 Mitglieder. Mehr als 30 Chapter. Alle Kontinente.

Die International Advertising Association (IAA) mit Hauptsitz in New York wurde vor mehr als 80 Jahren gegründet und ist mit ihren mehr als 30 Chaptern auf allen Kontinenten eine einzigartige globale Partnerschaft, deren Mitglieder sich aus Werbetreibenden, Medien, Werbeagenturen, Medienunternehmen sowie Akademien zusammensetzen. Das IAA Austrian Chapter ist mit rund 300 Mitgliedern sowie rund 150 Mitgliedern der IAA Young Professionals das größte weltweit und seit mehr als 50 Jahren in Österreich erfolgreich tätig. Die IAA setzt sich für die verantwortungsvolle Gestaltung von Werbekommunikation ein und sieht sich als richtungsgebender Kompass der gesamten Kommunikationsindustrie. Die Hauptziele der IAA sind proaktives Eintreten für die Interessen der Marktkommunikation, Schutz der Freiheit und Liberalisierung der Branche, Eintreten für Ethik in der Marktkommunikation, Forcierung der Aus- und Weiterbildung der IAA-Mitglieder, Förderung des Nachwuchsmanagements und den Werbestandort Österreich stärken. Weitere Informationen auf http://www.iaa-austria.at sowie http://www.iaaglobal.org.

Rückfragen & Kontakt:

Rückfragehinweis:
Mag. Michaela Asteriou
0664 4519199
http://www.iaa-austria.at
michaela.asteriou@iaa-austria.at

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