„matinee“ am Muttertag: „Geheimnisse der Inneren Stadt“, Porträt der Pianistin und Siebenfach-Mutter Clara Schumann

Außerdem: „Die Kulturwoche“, „Ikonen Österreichs – Die Gugelhupfform“

Wien (OTS) - Mit einem Blick in das historische Zentrum Wiens eröffnet die „matinee“ am Sonntag, dem 9. Mai 2021, um 9.05 Uhr in ORF 2 den Muttertag und präsentiert „Geheimnisse der Inneren Stadt“, gefolgt von einem Filmporträt der international erfolgreichen deutschen Pianistin und Komponistin sowie siebenfachen Mutter bzw. Ehefrau des berühmten Komponisten Robert Schumann: „Leidenschaft und Pflicht und Liebe – Die drei Leben der Clara Schumann“ (9.35 Uhr). Den von Clarissa Stadler präsentierten ORF-Kulturvormittag beschließt „Die Kulturwoche“ (10.30 Uhr) mit aktuellen Berichten und Tipps sowie eine Kurzausgabe der Reihe „Ikonen Österreichs“ (10.50 Uhr), die die berühmte Gugelhupfform ins Rampenlicht stellt.

„Geheimnisse der Inneren Stadt“ (9.05 Uhr)

Der erste Wiener Gemeindebezirk, die Innere Stadt, ist nicht nur das historische Zentrum Wiens, sondern bis heute das Herz der Bundeshauptstadt. Ganze Bibliotheken könnte man mit Büchern füllen, die ihren Gassen und Plätzen gewidmet wurden. Die Stadt wurde besungen, gemalt, fotografiert, dokumentiert, fast jeder Aspekt scheint bereits ausgeleuchtet. Trotz alledem sind noch immer nicht alle Geschichten über die City erzählt. Der Film von Alexander Frohner und Susanne Pleisnitzer begibt sich auf eine Entdeckungsreise im Stephansdom, wo rätselhafte Graffitis aus dem 15. Jahrhundert freigelegt wurden, erforscht, wie die Saliera nach Wien kam, was es mit der verborgenen Synagoge am Judenplatz auf sich hat und warum der Italiener Antonio Vivaldi 1741 in Wien starb. Basierend auf dem 2017 erschienen Buch „Geheimnisse der Inneren Stadt“ von Maria Mustapic und Günter Fuhrmann erzählt die Produktion unterhaltsame, spannende und wissenswerte Geschichten aus dem historischen Kern Wiens.

„Leidenschaft und Pflicht und Liebe – Die drei Leben der Clara Schumann“ (9.35 Uhr)

Clara Schumanns Lebensgeschichte ist zur Legende geworden: Ihre entsagungsreiche Kindheit, ihr außergewöhnliches Talent als Pianistin, die frühe, gegen den Vater durchgesetzte Liebe zu Komponist Robert Schumann und die Erziehung ihrer sieben Kinder liefern genug Stoff für Mythen und Klischees. Die Künstlerin gilt als musikalisches Wunderkind, als Idol romantisch verklärter Liebesvorstellungen, vorbildliche Mutter und verkannte Komponistin. Doch wer war Clara Schumann wirklich? Wie wurde sie von ihren Zeitgenossen gesehen und wie sah sie sich selbst? Was hat sich mit ihr und durch sie verändert?
Die Dokumentation von Andreas Morell nähert sich ihrer Persönlichkeit aus verschiedenen Blickwinkeln: über ihre Briefe und Tagebücher, ihre Kompositionen und über Musikerinnen und Musiker, die sich als Interpreten ihrer Musik, als Suchende in ihrer Biografie und Zeitreisende intensiv mit ihr beschäftigt haben. Drängende Fragen zu ihrem Leben und Schaffen werden aus dem gesellschaftlichen Kontext der Zeit heraus beantwortet, gleichzeitig wird immer der Bogen in die Neuzeit gespannt, um das Profil ihrer Persönlichkeit als Pianistin, Komponistin und Konzertmanagerin, als Herausgeberin und schlussendlich als herausragende Künstlerpersönlichkeit des 19. Jahrhunderts zu schärfen.

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