Forderung für Produzenten und Kunden – heimische Eier in verarbeiteten Lebensmitteln

TV-Magazin "Land und Leute" am Samstag, 15. Mai 2021 um 16.30 Uhr in ORF 2

St. Pölten (OTS) - Österreich nimmt seit Jahren in der Hühnerhaltung, etwa mit dem Verbot der Käfighaltung und der Eierkennzeichnung eine Vorreiterrolle in der EU ein. Auch beim Konsum, denn der Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei rund 240 Stück im Jahr und somit im europäischen Spitzenfeld. Die österreichische Geflügel- und Eierwirtschaft wünscht sich, dass künftig flächendeckend in allen Bereichen heimische Eier verwendet werden – auch in der Gastronomie und der Industrie. Beim größten österreichischen Unternehmen im Eierverarbeitungsbereich, der Firma Amering in Vorchdorf in Oberösterreich, laufen täglich rund 2 Millionen Eier über die Förderbänder. Der Großteil dieser Eier wird zu Flüssigei verarbeitet, das in Großküchen und in der Industrie verwendet wird.
Alle Eier von Amering stammen aus Österreich und sind AMA zertifiziert. Dennoch kommen gerade in diesem Bereich noch viele Produkte aus dem Ausland, deren Herkunft und Klassifizierung schwer nachvollziehbar sind. So wünscht man sich auch für die Lebensmittelindustrie eine verpflichtende Kennzeichnung der Herkunft der Eier und Haltungsform der Hühner – eine Reportage aus Oberösterreich.

Weitere Themen von „Land und Leute“ am 15. Mai:

*Heiraten am Bauernhof.
Auf einem Urlaubsbauernhof in Schwarzau im Gebirge in Niederösterreich kann geheiratet werden, eine spezielle Nische. Und man freut sich darauf, nach der Coronapause, bald wieder für Urlaub am Bauernhof öffnen zu dürfen.

*Klassiker Verhackert.
Für die Serie Schmankerlgeschichten zeigt der Pöllauer Fleischermeister Robert Buchberger wie das klassische Verhackert, aus gebratenem oder auch geselchtem Schweinefleisch, zubereitet wird – ein besonderes Schmankerl aus der Steiermark.

*Die kleinsten Pferde der Welt.
Auf dem Gestüt El Primor in Eberndorf in Südkärnten züchtet Katrin Lach reinrassige Minishetlandponys. Minishettys sind robust und dank ihres Charakters auch ideale Therapieponys.

*Nachhaltig kulinarisch.
Im Ennstal in der Steiermark haben sich die „Bioniere“ das Ziel gesetzt, den Wert regionaler Lebensmittel zu vermitteln. Wie das funktioniert, zeigen wir am Beispiel zweier Betriebe – dem Frienerhof in Vorberg und dem Försterhof in Ramsau.

Redaktion: Mag. Sabine Daxberger-Edenhofer

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