AUVA Forum Prävention 2021: Bewegungsapparat im Fokus

Wien (OTS) - „Voll digital“: Die bedeutendste österreichische Fachveranstaltung zur Prävention findet am 18. und 19. Mai online statt.

Hauptthema der Veranstaltung wird dieses Jahr die Prävention von arbeitsbedingten Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) sein. Dabei handelt es sich um Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates, wie zum Beispiel Wirbelsäule und Gelenke, Muskeln, Sehnen oder Bänder. Diese gehören zu den häufigsten arbeitsbedingten Erkrankungen und waren 2020 für 13,4 Prozent aller Krankenstandsfälle verantwortlich.

MSE stehen nicht nur im Mittelpunkt eines Plenarvortages am Forum Prävention 2021, auch in mehreren Workshops werden MSE-bezogene Inputs, insbesondere zu Themen wie Homeoffice, vermittelt.

AUVA-Obmann DI Mario Watz zum diesjährigen Forum: „Das Thema der Muskel-Skelett-Erkrankungen ist besonders aktuell, denn etwa jeder 10. Arbeitsunfall steht im Zusammenhang mit physischen Belastungen. Gerade die Corona-Krise zeigt, wie sehr sich Themen von Arbeitssicherheit und Prävention laufend wandeln. Als Partner der Unternehmen beraten unsere Expertinnen und Experten immer am Puls der Zeit.“

Besonders Frauen gefährdet

Gerade soziale Berufe, wie beispielsweise die Pflege, sind stark von Erkrankungen am Bewegungsapparat betroffen. Nach wie vor arbeiten vermehrt Frauen im Sozialbereich. Meist werden diese Tätigkeiten in ungünstigen Körperhaltungen erbracht. Auch Haushalt, Kinderbetreuung und die Pflege von Angehörigen kommen für viele Frauen erschwerend hinzu. Das Forum Prävention ist der Startschuss für den Jahresschwerpunkt „Packen wir’s an“: Unter diesem Motto organisiert die AUVA zahlreiche Veranstaltungen, um gerade bei besonders gefährdeten Berufsgruppen Präventionsmaßnahmen zu verankern.

Am Forum Prävention nahmen in den vergangenen Jahren über 1.000 Sicherheitsfachkräfte, Arbeitsmediziner:innen, Arbeitspsycholog:innen und Behördenvertreter:innen aus ganz Österreich teil. Zudem präsentieren Sicherheitsexpert:innen neue Entwicklungen über Vorschriften und Kampagnen für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz.

Alle weiteren Infos finden Sie auf der Homepage: http://forumpraevention.auva.at

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind ca. 4,5 Millionen Personen gesetzlich gegen die wirtschaftlichen, gesundheitlichen und sozialen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten versichert. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben fast zur Gänze aus den Beiträgen der Dienstgeber und übernimmt dafür die Haftung für Arbeitsunfälle und das Auftreten von Berufskrankheiten. Kernaufgaben der AUVA sind die Verhütung von Arbeitsunfällen sowie die Heilbehandlung und Rehabilitation. Ziel ist es, Unfallopfer und Beschäftigte mit Berufserkrankungen möglichst rasch wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren. Eine weitere Kernaufgabe der AUVA ist die finanzielle Entschädigung. Diese vier Aufgabenbereiche der AUVA ermöglichen eine integrierte und effiziente Unfallversicherung mit hohem volkswirtschaftlichem und gesellschaftlichem Nutzen. Die AUVA betreibt das Traumazentrum Wien mit den beiden Standorten Meidling und Brigittenau/Lorenz Böhler, die Unfallkrankenhäuser Linz, Salzburg, Klagenfurt und Steiermark mit den beiden Standorten Graz und Kalwang sowie die Rehabilitationszentren Meidling (Wien), Weißer Hof (NÖ), Häring (Tirol) und Tobelbad (Steiermark). In den Einrichtungen der AUVA werden jährlich über 375.000 Patientinnen und Patienten auf medizinischem Spitzenniveau versorgt, davon mehr als 46.000 stationär. www.auva.at

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