SJ-Stich zum 1. Mai: “Arbeit für Alle!”

Sozialistische Jugend fordert ein Recht auf einen Arbeitsplatz für alle Menschen in Österreich.

  • Während Bundeskanzler Kurz und die Bundesregierung planlos durch die Krise am Arbeitsmarkt taumeln, stellen wir der Massenarbeitslosigkeit einen konkreten Lösungsvorschlag gegenüber: Ein Recht auf Arbeit für alle Menschen in Österreich
    Paul Stich
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  • Es ist höchste Zeit Arbeitslosigkeit endlich als das zu begreifen, was es ist: Ein strukturelles Problem, das strukturelle Lösungen erfordert.
    Paul Stich
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Wien (OTS) - “Rund 457.000 Menschen waren im vergangenen Monat arbeitslos gemeldet. Das sind rund 457.000 Menschen zu viel. Wir brauchen eine Gesellschaft, in der niemand ungewollt ohne Arbeitsplatz ist. Während Bundeskanzler Kurz und die Bundesregierung planlos durch die Krise am Arbeitsmarkt taumeln, stellen wir der Massenarbeitslosigkeit einen konkreten Lösungsvorschlag gegenüber: Ein Recht auf Arbeit für alle Menschen in Österreich”, sagt Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJ).

Konkret fordert Stich dabei einen garantierten Arbeitsplatz für alle Langzeitarbeitslosen, die seit über einem Jahr arbeitslos sind. “Besonders Langzeitarbeitslose werden oft von einem AMS-Kurs in den nächsten geschickt, ohne eine wirkliche Chance auf eine Vermittlung am Arbeitsmarkt zu haben. Das ist nicht nur erniedrigend für Betroffene, sondern auch gesellschaftlich wie ökonomisch sinnlos”, so Stich.

Stattdessen sollen Langzeitarbeitslose künftig eine Garantie auf einen staatlichen Arbeitsplatz mit sozialem Mehrwert, etwa im kommunalen oder gemeinnützigen Bereich bekommen. “So lösen wir nicht nur das Problem der Massenarbeitslosigkeit, sondern geben jeder einzelnen Person eine gesicherte Perspektive ohne Existenzängste und stärken nebenbei auch noch das soziale Zusammenleben”, so Stich weiter.

Es ist höchste Zeit Arbeitslosigkeit endlich als das zu begreifen, was es ist: Ein strukturelles Problem, das strukturelle Lösungen erfordert. Es liegt jetzt an der Bundesregierung, die Schockstarre zu beenden und die richtigen Lehren aus Corona zu ziehen. Ein Recht auf Arbeit wäre dafür ein guter Anfang”, so Stich abschließend.

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