So isst….Vorarlberg während der Corona-Pandemie

Im Zuge der Corona-Pandemie haben sich die Essgewohnheiten der Vorarlberger geändert. mjam hat interne Daten ausgewertet und die Bestell-Gewohnheiten ermittelt.

Wien (OTS) - Die Nachfrage nach geliefertem Essen steigt kontinuierlich an, das ergab eine Analyse von mjam, eine der führenden Essens-Bestellplattformen Österreichs. Besonders in den Städten Bludenz, Bregenz, Dornbirn, Feldkirch, Hard, Hohenems und Lustenau. Geschmacklich setzt sich das Siegertreppchen aus den Cuisines Burger, Pizza/Pasta und Asiatisch zusammen. Heimische Gerichte wie Käsespätzle, Käsdönnala, Sure Grumpara und Co. schaffen nur auf den vierten Platz. Nur in der Stadt Feldkirch liegt die österreichische Küche auf dem ersten Platz der am häufigsten bestellen Cuisines. Im Vergleich zu vorherigen Jahren erfreut sich die vegetarische Küche immer größerer Beliebtheit auf dem österreichischen Liefermarkt. In Vorarlberg haben die fleischlosen Gerichte aufgeholt und vielerorts traditionell häufig bestellte Speisen wie Sushi oder Kebap überholt. Einzig die Stadt Dornbirn hat den neuen Food Trend noch nicht angenommen. Dort schafft die vegetarische Cuisine es nicht in die Top 5.

So bestellt Vorarlberg zur Mittagszeit

Die Anzahl an Lunch-Bestellungen ist im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Besonders in den Monaten der Lockdown-Phasen im Frühling (März, April, Mai) sowie während des zweiten Lockdowns im Herbst und Winter (November, Dezember) stiegen die Bestellungen zur Mittagszeit in Vorarlberg. Spannend: Die Anzahl an Lunch-Bestellungen im zweiten Lockdown ist durchschnittlich 1 - 2 Prozent höher als im ersten Lockdown 2020. Artur Schreiber, Geschäftsführer von mjam, sagt: “Wir gehen davon aus, dass es damit zusammenhängt, dass sich im Frühling 2020 noch mehr Menschen mit Pasta und Reis aus dem Supermarkt eingedeckt und Zuhause gekocht haben. Die Vorarlberger*innen haben im Herbst wieder verstärkt online bestellt und die Home-Office-Regelung hat den Anstieg an Mittagessen-Bestellungen nochmal vorangetrieben.”

Die Stadt Dornbirn hat mit 15 Prozent Mittagessen-Bestellungen im Oktober die höchste Anzahl. Das Schlusslicht bildet Feldkirch mit 5 Prozent im Juli 2020. Bundeslandweit beträgt der durchschnittliche Warenkorb zur Mittagszeit 27, 53 Euro. Feldkirch liegt mit durchschnittlich 30 Euro leicht darüber und Bludenz hat mit einem Durchschnittswert von 19,17 Euro den niedrigsten Warenkorb.

Entwicklung der Restaurantanzahl in Vorarlberg

Die Anzahl an Restaurants auf mjam hat von 2019 auf 2020 fast überall in Vorarlberg zugenommen. In der Stadt Bludenz sich die Restaurant-Anzahl verdoppelt. In Feldkirch, Hohenems und Lustenau ist die Anzahl der Restaurants konstant. Spitzenreiter ist die Stadt Bregenz mit der größten Zunahme an neuen Restaurants auf mjam. Das insgesamt positive Wachstum der Restaurantanzahl im Jahr 2020 ist ebenfalls auf die beiden Lockdown-Phasen und das Zusperren der Gastronomie zurückzuführen. Viele Restaurant-Besitzer konnten durch das Liefergeschäft einen Teil des Umsatzes wieder reinholen und so wirtschaftlich überleben.

Hauptbestellzeit in Vorarlberg

Trotz steigender Bestellungen zur Mittagszeit bestellen die meisten Bewohner Vorarlberg ihr Essen am häufigsten an Sonntagen zwischen 17 und 18 Uhr und entsprechen damit dem Durchschnittswert des gesamten Landes.

Über mjam

mjam ist eine der größten Online-Bestellplattformen für Essen in Österreich. Auf www.mjam.at oder per App können die Kunden eine große kulinarische Auswahl bei mehr als 4.000 Partner-Restaurants und Shops bestellen und liefern lassen. Es kann entweder bar, per PayPal, Kreditkarte oder Sofortüberweisung bezahlt werden. mjam wurde 2008 in Wien gegründet und ist seit 2012 Teil des Berliner Unternehmens Delivery Hero SE, das in über 40 Ländern Portale für Online-Essensbestellungen betreibt. MjamPlus ist die eigene Lieferflotte, wo mehr als 2.000 Fahrradkuriere in Österreich Speisen der angesagtesten Restaurants, die keinen eigenen Lieferdienst haben, zustellen.

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