Es wird gebaggert: Erste Arbeiten für das neue Sicherheitszentrum in Innsbruck gestartet

Wien/Innsbruck (OTS) - Am Montag den 12. April 2021 sind die Bagger in der Kaiserjägerstraße 8 in Innsbruck aufgefahren. Damit startete der Bau des Sicherheitszentrums Tirol. Die ARE Austrian Real Estate als Liegenschaftseigentümerin investiert im Auftrag des Innenministeriums (BMI) einen knapp dreistelligen Millionenbetrag in dieses Projekt.

"Das neue Sicherheitszentrum Tirol wird ein innovatives Dienstleistungszentrum, das beste Arbeitsbedingungen für rund 1.000 Bedienstete bieten wird. Heute sind die ersten Bagger aufgefahren, um die Baugrube für die Gründungsarbeiten der Neubauten auszuheben. Bis Herbst 2022 sollen die Rohbauten fertig sein. Rund 250 Menschen werden zu Spitzenzeiten auf der Baustelle tätig sein", so DI Hans-Peter Weiss, CEO der ARE.

Das Sicherheitszentrum ist eine historische Investition in die Sicherheit Tirols. Hier werden nicht nur zahlreiche Einheiten von Polizei und Sicherheitsverwaltung zusammengeführt, sondern auch modernste Arbeits-, Trainings- und Einsatzvoraussetzungen geschaffen. Bürgerservice war ein leitender Grundsatz in den Planungsarbeiten. Dementsprechend wird die Bevölkerung eine völlig neuartige Infrastruktur erleben, eine offene und zeitgemäße Architektur die in Kombination mit neuen Arbeitsabläufen überzeugen wird“, sagt der Generalsekretär im Innenministerium Mag. Helmut Tomac.

„Mit dem heutigen Baustart beginnt nach den Abbrucharbeiten im vergangenen Herbst nun die Phase der sichtbaren Entwicklung, an deren Ende der Tiroler Polizei sowie den im Areal beheimateten Außenstellen des Innenministeriums ein hochmodernes Sicherheitszentrum und den Bürgerinnen und Bürgern eine zentrale polizeiliche Anlaufstelle im Zentrum von Innsbruck zur Verfügung stehen wird,“ führt Landespolizeidirektor Dr. Edelbert Kohler aus.

Um Platz für das neue Sicherheitszentrum zu schaffen, wurden im Herbst 2020 neben dem bereits abgebrochenen ehemaligen Pflegeheim weitere Bestandsgebäude der Landespolizeidirektion auf der Liegenschaft abgebrochen. Jetzt wird für die Errichtung der Garage und der beiden Untergeschoße der Neubauten rund neun Meter in die Tiefe gegraben. Im Frühjahr 2022 soll mit dem Hochbau begonnen werden.

Das Sicherheitszentrum wird nach der geplanten Gesamtfertigstellung 2025 auf rund 24.300 Quadratmetern Nutzfläche Dienststellen der Landespolizeidirektion Tirol, das Stadtpolizeikommando Innsbruck, die Direktion für Spezialeinheiten (DSE) - West mit dem Einsatzkommando Cobra, das Polizeianhaltezentrum (PAZ) sowie ein hochmodernes Einsatztrainingszentrum an einem zentralen Standort in der Kaiserjägerstraße bündeln. Zusätzlich werden Teile der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) Abteilungen des BMI am Standort integriert.

Ensemble mit offener Architektur
Das Sicherheitszentrum wird ein Ensemble bestehend aus insgesamt sieben Baukörpern. Mit dem Neubau in der die Kaiserjägerstraße kreuzenden Kapuzinergasse erhält es einen neuen, repräsentativen Haupteingang, von dem aus alle Funktionsbereiche zu erreichen sind. Somit werden Zugang sowie Orientierung im Gebäudekomplex für die Bevölkerung wesentlich vereinfacht.

Integration des Bestands
Nach den Plänen der Wiener Architekturbüros Geiswinkler & Geiswinkler und HD Architekten bleiben zwei Bestandsgebäude erhalten und werden einer umfassenden Sanierung unterzogen. Sowohl das Gebäude in der Kaiserjägerstraße 8 als auch der östlich gelegene Bestand werden thermisch sowie vollständig funktions- und oberflächensaniert. Beide Gebäude werden durch Aufstockungen erweitert und somit optisch wie architektonisch in die neue Kubatur integriert.

Auch bei diesem Projekt achtet die ARE auf Nachhaltigkeit. So werden die Dächer der Neubauten extensiv begrünt. Dank der Nutzung von Fernwärme und des Grundwassers kann aus dem fossilen Heizsystem mit Gas ausgestiegen werden.

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